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CDU-Kreisagrarausschuss Viersen ist für Dirk Louy als Bundestagskandidat

Vor dem Kreisparteitag am 22. Mai : CDU-Kreisagrarausschuss ist für Dirk Louy als Bundestagskandidat

Der Vorsitzende der Tönisvorster CDU, Dirk Louy, würde gern als Abgeordneter in den Bundestag. Neben ihm wollen das noch fünf weitere CDU-Mitglieder im Kreis Viersen. Louy hat nun auch die Unterstützung der Landwirte in der Union.

Kurz vor dem Kreisparteitag am Samstag,, 22. Mai, bei dem die CDU im Kreis Viersen ihren Kandidaten für die Nachfolge des Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer wählt, stellen sich die Landwirte in der Union hinter Dirk Louy. Derzeit gibt es neben dem Tönisvorster CDU-Vorsitzenden Louy fünf Kandidaten, die für die CDU im Kreis Viersen als Bundestagskandidat ins Rennen gehen möchten: Sebastian Achten aus Viersen, Martin Plum aus Viersen, Till Rodheudt aus Kempen, Klaus-Ruthard Frisch aus Kempen und Paul Melot de Beauregard aus Tönisvorst. Lediglich zwei Kandidaten, Sebastian Achten aus Viersen und Dirk Louy aus Tönisvorst, haben dazu ein klares Votum ihrer Stadtverbände.

Auch der Kreisagrarausschuss, eine Sonderorganisation der CDU, bei der Landwirte und an Landwirtschaft interessierte Personen organisiert sind, positioniert sich. „Dirk Louy kennt unsere derzeitige Situation in der Landwirtschaft. Viele neue Vorschriften, Gesetze und gesellschaftliche Wünsche kommen auf uns zu. Wir brauchen jemanden, der sich in den Themen auskennt, ein offenes Ohr für uns hat und sich stark macht. Wir brauchen klare Planungssicherheit, damit wir faire Preise erzielen und eine Perspektive haben, unsere Höfe auch für die nächste Generation mit Investitionen fit zu machen“, so Thomas Gartz Vorsitzender des Agrarauschusses.

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Louy habe bei seiner Arbeit in Tönisvorst gezeigt, dass er stets versuche, eine Brücke zwischen Naturschutz und Landwirtschaft zu bauen, dabei die Verbraucher auch in die Pflicht nehmen möchte. „Wir brauchen jemanden der sich mit uns an einen Tisch setzt, uns zuhört, auf Augenhöhe diskutiert und gemeinsam Lösungsansätze entwickelt. Genauso haben wir Louy kennengelernt und nicht selten diskutiert er hart mit uns, damit wir die verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven auf unseren Berufszweig sehen“, ergänzt Gartz die einstimmige Entscheidung im Vorstand.

Im Kreis Viersen mit seinen vielen Haupterwerbslandwirten war die Situation laut Agrarausschuss in den vergangenen Jahren so schwierig, dass erste Landwirte ihre Höfe aufgeben mussten und immer mehr um ihre Existenz fürchten. „Unsere Landwirte stehen unter dem Druck: Wachse oder weiche, Kapitalgesellschaft statt Familienbetrieb. Hinzu kommt der stetige Flächenverbrauch für Wohnen, Gewerbe und Straßen, aber eben auch für den Naturschutz. Dies zeigt sich in extremen Preisanstiegen und wachsenden Pachtpreisen für Ackerland und führt verstärkt zu Spekulationsangeboten von Externen“, so der Ausschuss.