Car-Freitag: Polizei widmet sich der Raser- und Tuning-Szene in Grefrath und Tönisvorst

„Car-Freitag“ : Polizei widmet sich der Raser- und Tuning-Szene

Angesichts der bundesweiten Ereignisse aus den Vorjahren in der Raser- und Autotuning-Szene hat der Verkehrsdienst der Kreispolizei Viersen am Karfreitag, zwei Geschwindigkeitsmessanlagen in Grefrath und Tönisvorst aufgebaut. Zusätzlich war ein Team eingesetzt, das sich kreisweit um die neuralgischen Treffpunkte der „Szene" in Gewerbegebieten oder auf Großmarktparkplätzen kümmerte.

„Es sei erwähnt, dass sich im Kreis Viersen eine solche Klientel nur sporadisch zeigt, andere Städte und Gemeinden sind deutlich intensiver mit dieser Thematik konfrontiert“, sagt Polizeisprecherin Antje Heymanns.

An den beiden Messstellen in Grefrath auf der L39 sowie in Tönisvorst auf der Straße Graverdyk wurden etwa 2000 Fahrzeuge gemessen. Es handelt sich jeweils um Strecken mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Binnen acht Stunden haben die Einsatzkräfte dabei insgesamt 192 Verstöße mit Verwarngeldern geahndet. 20 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wurden fällig, da die „Geblitzten" mit mehr als 20 km/h Überschreitung unterwegs waren. Neben einem Autofahrer aus dem Klever Raum mit einer Geschwindigkeit von 114 km/h wurde als traurigstes Ergebnis ein Motorrad mit 139 km/h gemessen.

Die Fahrstreife habe allerdings nirgendwo zweifelhafte motorisierte Gruppierungen angetroffen, so Heymanns weiter. Die Problematik bleibe aber weiterhin im Fokus der Einsatzkräfte.

(msc)
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