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Bürger sollen Ideen für Tönisvorst äußern

Stadt ruft zu Beteiligung auf : Bürger sollen Ideen für Tönisvorst äußern

Wie soll sich Tönisvorst entwickeln? Dazu läuft noch bis zum 31. Dezember eine Online-Beteiligung, bei der Bürger zu unterschiedlichen Themen Ideen äußern können.

  Klimaquartiere für Tönisvorst, altersgerechte Wohnungen, bezahlbarer Wohnraum, naturnahe Grünflächen, Co-Working Spaces, E-Mobiltät? Errichtet auf den Altstandorten von Schule und Verwaltung? Und die beiden weiterführenden Schulen inklusive Stadtverwaltung mit einem Kultur-Forum entstehen auf einem Grundstück am Wasserturm? An diesen Ideen können sich Bürger in Tönisvorst derzeit online beteiligen: Bis zum 31. Dezember wird jede Woche ein neuer „Ideenraum“ zur Diskussion gestellt. Zudem gibt es eine interaktive „Ideenkarte“, auf der man Beiträge erstellen kann. Die „Ideenräume“ sowie die „Ideenkarte“ sind Teil einer bis Anfang April reichenden Bürger-Beteiligung, bestehend aus einer Online-Beteiligungsphase von Mitte November bis 31. Dezember mit Workshop-Phase mit über einem Dutzend verschiedener Workshops im Anschluss.

Welche Ideenräume stehen aktuell zur Diskussion? Den Anfang gemacht hat der „Ideenraum Rathaus Vorst“. Ab sofort kann man sich auch zum Ideenraum „Klimaquartier Wilhelmplatz“ äußern sowie zum Ideenraum „Klimaquartier Kirchenfeld“. Wer sich beteiligen oder einfach nur informieren möchte, findet mehr dazu im Internet unter https://toenisvorst.heimatidee.de/. Zu der Idee einer Bürger-Beteiligung kam es, nachdem die Gemeindeprüfungsanstalt empfohlen hatte, die vielen Verwaltungsgebäude zu zentralisiereen. 2019 entschied sich der Rat für einen Neubau, im Frühjahr 2021 für den Bau am Wasserturm. Gleichzeitig sollte die Verwaltung prüfen, ob dort auch neue Gebäude für die beiden weiterführenden Schulen entstehen könnten.

(RP)