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Bettina Balters und Michael Köttelwesch sind die neuen Bezirksdienstbeamten in Tönisvorst

Bezirksdienst in St. Tönis und Vorst : Neue „Dorfsheriffs“ für Tönisvorst

Doppelter Personalwechsel: In St. Tönis und in Vorst starten jetzt jeweils neue Bezirksdienstbeamte. Mit Bettina Balters übernimmt diesen Posten erstmals im Kreis Viersen eine Frau.

Die Bezirksdienstbeamten sind die Gesichter der Polizei vor Ort. Sie sind Ansprechpartner für die Bürger, kennen ihr Viertel und haben immer ein wachsames Auge. In Tönisvorst gibt es jetzt einen doppelten Personalwechsel. Bettina Balters und Michael Köttelwesch folgen auf Frank Hage und Roland Stey. Damit wird Bettina Balters die erste Bezirksdienstbeamtin im Kreis Viersen.

Polizeihauptkommissar Frank Hage, bislang als Bezirksdienstbeamter für den Bereich St. Tönis zuständig, geht am 31. Oktober in den Ruhestand. Seinen Posten übernimmt Polizeioberkommissarin Bettina Balters. Die 50-Jährige war zuletzt auf der Wache in Kempen eingesetzt.

Am 30. November verlässt auch Polizeihauptkommissar Roland Stey nach 23 Jahren den Bezirksdienstposten. Er war für den Stadtteil Vorst zuständig. Sein Nachfolger ist Polizeihauptkommissar Michael Köttelwesch, der bereits in Vorst eingetroffen ist. Der 52-Jährige kommt vom Schwerpunktdienst Willich.

„Es sind auch für mich langjährige Bekannte, die da gehen“, sagte der Tönisvorster Bürgermeister Thomas Goßen (CDU), der die Beamten ins Rathaus eingeladen hatte. An seine erste Begegnung mit Frank Hage erinnerte er sich noch ganz genau: „Ich suchte einen Parkplatz auf dem Wilhelmplatz, und dann stand er da und wies mich darauf hin, dass dort verkehrsberuhigter Bereich sei“, sagte Goßen. Den Wert des Bezirksdiensts habe er schnell schätzen gelernt. „Stadt und Polizei arbeiten gut miteinander“, sagte er.

Auch Landrat Andreas Coenen (CDU), Leiter der Kreispolizeibehörde, war gekommen, um die scheidenden Bezirksdienstbeamten zu verabschieden und die Neuen zu begrüßen. „Sie sind Gesicht und Seele der Polizei“, sagte er. Ihm sei es wichtig, dass die Kommunen und die Polizei eng beieinander seien und sich unterstützten. Die Ordnungspartnerschaft, wie sie in Tönisvorst und auch in anderen Kommunen im Kreis funktioniere, sei ein Thema, „das Zukunft hat“, sagte Coenen.

(emy)