Beim handball-Nordrheinligisten Turnerschaft St. Tönis ist Mariko Ikeda eine sinnvolle Verstärkung

Handball-Nordrheinliga : Mariko Ikeda ist eine sinnvolle Verstärkung

Bei den Nordrheinliga-Frauen der Turnerschaft St. Tönis gilt die Japanerin als ein wichtiger Baustein des derzeitigen Erfolges.

Die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Dieser altbekannte Spruch ist bei den Nordrheinliga-Frauen der Turnerschaft St. Tönis keine lose Floskel. Lamentieren scheint es bei der Mannschaft von Trainerin Miriam Heinecke nicht zu geben, dabei hätte die Turnerschaft guten Grund dazu, zumindest einmal dezent auf die mitunter lange Ausfallliste hinzuweisen. Anna Greverath, Sofia Bergmayer und Annalena Bandur verpassten bislang große Teile der Saison, dazu gesellte sich in schöner Regelmäßigkeit die ein oder andere weitere Spielerin.

Im jüngsten Vergleich mit Fortuna Köln lieferten die St. Töniserinnen erneut den ultimativen Beweis, dass es ihnen vollkommen gleich zu sein scheint, welche Besetzung auf der Platte steht, die Leistung und zumeist auch der Ertrag stimmen. „Das macht einen natürlich stolz. Ich kann einfach nur stets die tolle Moral und Chemie in der Truppe hervorheben. Daneben haben wir uns auch spielerisch weiterentwickelt“, schwärmt die Übungsleiterin. Dies liegt nicht zuletzt an Lena Schleupen, die endgültig zur absoluten Leistungsträgerin gereift ist und aktuell die interne Torschützenliste anführt. Auch die in der Sommerpause gekommene Mariko Ikeda ist eine sinnvolle Verstärkung. Die erfahrene Japanerin sorgt mit ihrer Spielübersicht häufig für Überraschungsmomente und ist aufgrund ihrer Wendigkeit prädestiniert für eine offensive Deckungsvariante. Am Sonntag (14.45 Uhr) setzt sich für die abermals ersatzgeschwächte Turnerschaft das derzeit harte Programm mit dem Auftritt beim Tabellenführer Fortuna Düsseldorf fort. Die Gastgeberinnen profitierten zuletzt von dem Wülfrather Ausrutscher in Straelen, wirkten in den vergangenen Partien jedoch nicht mehr so drückend überlegen wie in der Hinrunde. Gerade die Unentschieden gegen Lank und Überruhr kamen äußerst unerwartet. „Düsseldorf ist klarer Favorit. Genau wie Wülfrath zeichnet die Fortuna eine beachtliche Tiefe im Kader aus. Kampflos werden wir uns nicht ergeben und versuchen, den Spitzenreiter ein wenig zu ärgern“, verspricht Heinecke.

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