Arbeiten der Deutschen Glasfaser haben in Vorst begonnen

Bürgersteige werden aufgefräst: Arbeiten der Deutschen Glasfaser haben in Vorst begonnen

Es wird wieder gegraben in Vorst. Diesmal geht es aber nicht um archäologische Funde. Vielmehr fräst die Firma Deutsche Glasfaser Bürgersteige 40 bis 60 Zentimeter tief auf, um neue Leitungen zu verlegen.

Donnerstagabend informierten Mitarbeiter des Unternehmens im Haus Vorst interessierte Bürger, wie die Bauarbeiten im Ort vonstattengehen. Etwa 200 Vorster kamen. Fast alle sind Neukunden und wollen wissen, wann sie den Anschluss für das schnelle, leistungsstarke Internet bekommen.

„Im nördlichen Teil von Vorst haben wir schon mit dem Bau begonnen“, sagt Stan Peters, Projektmanager Netzbau im Büro Heinsberg bei der Deutschen Glasfaser, „auch sind schon viele Häuser, die einen Anschluss bekommen, begangen worden. Am 27. März stellen wir die Verteilstation am Standort Gerkeswiese auf.“ Auch die Tiefbauarbeiten für die Längs-Trasse in den Gehwegen seien bereits gestartet. Mehrere Kolonnen mit Minibaggern setze die Deutsche Glasfaser dafür ein. „Bis Ende Juni sollen alle Tiefbauarbeiten in Vorst abgeschlossen sein“, weiß der Projektmanager.

Die ersten Hausanschlüsse der Neukunden sollen bereits Ende April aktiviert werden. Bis Ende August will die Deutsche Glasfaser alle Häuser, deren Eigentümer zu dem Unternehmen wechseln, angeschlossen und aktiviert haben. „Von der Verteilerstation werden wir den Ausbau sternförmig vorantreiben“, informiert Stan Peters. Mehrfamilienhäuser bekämen mehrere Anschlüsse. „Jede Wohnung hat ihren eigenen Anschluss“, betont der Mitarbeiter.

Durch ein kleines Loch in der Kellerwand beziehungsweise der Wand im Erdgeschoss wenn kein Keller vorhanden ist, werden die neuen Kabel verlegt. Um die Blumen im Vorgarten müsse sich niemand sorgen. „Wo immer es möglich ist, schießen wir das Rohr vom Gehweg bis zur Hauswand durch“, erklärt der Projektleiter. Bei den Hausbegehungen, die vor den Arbeiten durchgeführt würden, habe jeder Kunde die Gelegenheit, die Besonderheiten seines Grundstücks und seines Hauses mit dem Mitarbeiter zu besprechen.

In der kleinen Fragerunde nach dem Vortrag meldet sich ein Vorster, der anmerkt, bei ihm sei zuerst der Garten geöffnet worden und dann kam ein Mitarbeiter zur Hausbesichtigung. „Es ist unsinnig, das Pferd von hinten aufzuzäumen“, findet der Mann. „Wir sind zu schnell“, entschuldigt Stan Peters, das habe man im Team bereits besprochen. Tatsächlich soll es so sein, dass die Hausbegehung der erste Schritt sei. Ein anderer Bürger bemängelt, bei der Hausbegehung seien seine Fragen nicht beantwortet worden, und er habe außerdem kein Protokoll erhalten. Peters nimmt die Anregung mit. Viele individuelle Fragen stellen die Neukunden im Anschluss an den Vortrag an den Stationen, die für den Infoabend im Saal von Haus Vorst aufgebaut worden sind. „Tarife und Service“, „Bauarbeiten im Ort“ und „Anschlüsse im Haus“ sind einige der Stichworte.

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