Tönisvorst: Adventskalender mit Leben gefüllt

Tönisvorst: Adventskalender mit Leben gefüllt

Tönisvorst hat seinen ersten lebenden Adventskalender. Das erste Fenster wurde am Mittwoch um 18 Uhr am Kirchplatz 20 in St. Tönis, das Büro der Gemeindereferentin Stefanie Müller-Bellen, geöffnet. Über 50 Besucher, darunter etwa ein Dutzend Kinder, hatten sich am Kirchplatz eingefunden. Sie alle wollten sich gemeinsam auf die Adventszeit einstimmen.

Pünktlich nach dem Glockenschlag vom Kirchturm von St. Cornelius begannen die Gemeindereferentinnen Stefanie Müller-Benden und Regina Gorgs mit einem kleinen Programm. Auf dem "Advents-Fenster" ihres Büros hatten sie Folien in Form von zwei Dornenzweigen aufgeklebt. Die Dornen stehen für Leid und Probleme in der Welt. Gerade die Kinder machten mit und nannten Begriffe wie Einsamkeit, Krankheit, Krieg, Hunger, Armut - die Gemeindereferentinnen schrieben sie auf Haftnotizen, und die Kinder klebten diese auf die Scheibe. Dazu wurde das Lied "Maria durch ein' Dornwald ging" gesungen. Und wie es im Lied heißt, dass die Dornen Rosen tragen, durften die Kinder auch Papier-Rosen auf die Scheibe kleben. Nach einer halben Stunde klang die kleine besinnliche Feier mit Kinderpunsch und Gesprächen aus. Wer wollte, konnte eine Karte mit dem Gedicht "Verheißung" von Petra Würth mitnehmen.

Die nächsten Fenster öffnen die Familie Schulz am Sonntag, 6. Dezember, 18 Uhr, an der Berliner Straße 125, und der Heimatbund St. Tönis am 9. Dezember an der Heimatstube Antoniusstraße 6.

(hb)