Zentrum für verfolgte Künste im Rennen um Filmpreis in Montreal

Filmfestival Montreal : Zentrum für verfolgte Künste im Rennen um Filmpreis

Eine besondere Vater-Sohn-Beziehung steht im Mittelpunkt des Films „Kichka. Life is a Cartoon“.

Die Dokumentation, in der der israelische Karikaturist Michel Kichka gemeinsam mit seinem Vater die vom Holocaust geprägte Familiengeschichte aufarbeitet, läuft Ende des Monats beim 42. „World Film Festival“ im kanadischen Montreal. Dabei ist der Film für den Preis in der Kategorie „Beste Dokumentation“ nominiert. Für besondere Freude sorgt das auch in Solingen: Denn das Zentrum für verfolgte Künste setzte das Werk gemeinsam mit dem Museum für Gegenwartskunst Krakau (MOCAK) um.

Jürgen Kaumkötter, Kurator der Sammlungen und Sonderausstellungen im Solinger Museum, übernahm die Aufgabe als Produzent und Drehbuchautor. „Wir wollten mit dem Film zu einem A-Festival“, bekräftigt er. Dieses Ziel ist nun erreicht. Gemeinsam mit Regisseurin Delfina Jalowik vom MOCAK wird er in der kommenden Woche in die kanadische Metropole reisen. Dort feiert der Film offiziell seine internationale Premiere. Vorab war er bereits geladenen Gästen auf Initiative des Deutschen Botschafters in Brüssel sowie jeweils einmal dem Publikum in den Herstellungsländern Deutschland und Polen gezeigt worden – darunter am 1. Juli in der Merscheider Cobra. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung „Cartoonist for Peace. Neunte Kunst“ im Zentrum für Verfolgte Kunst.

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