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Solingen: Wuppertaler Stadtwerke vorerst nicht im Verbund

Solingen : Wuppertaler Stadtwerke vorerst nicht im Verbund

Den Kunden nicht vergessen

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sind laut Heinz-Werner Thissen, Geschäftsführer der Velberter Stadtwerke (SWV), vorerst nicht an den Fusionsüberlegungen der Stadtwerke von Solingen, Velbert und Remscheid beteiligt. „Die Wuppertaler stellen sich komplett neu auf“, erklärt er. „Eine operative Beteiligung an dem Verbund wäre im Moment sehr kompliziert.“ Da der Verbund aber eine Plattform für weitere Partner sei, könne sich Wuppertal ebenso wie Mettmann und andere in einem nächsten Schritt an dem Verbund beteiligen. Die WSW sind zu 19,5 Prozent an den jeweiligen Versorgungssparten der SWV beteiligt, umgekehrt die SWV zu fünf Prozent an den WSW.

Eins ist allen Beteiligten klar: Einfach so weiter machen wie bisher können die Stadtwerke nicht mehr. Durch den Einsatz der Regulierungsbehörden steigt der Druck auf die Unternehmen, ihre Leistungen kostengünstiger auf dem Markt anzubieten. Wer jedoch schon in der Vergangenheit kräftig Kosten gesenkt hat, wird immer weniger Spielraum dazu haben. Also müssen neue Überlegungen her. Und was einer alleine nicht kann, müssen eben mehrere schaffen. Von niedrigeren Kosten profitieren – theoretisch – auch die Kunden der Stadtwerke. Für sie ist vor allem wichtig, dass sie mit ihren Problemen und Anliegen immer noch Ansprechpartner vor Ort haben. Das muss bei einer Fusion sichergestellt sein, damit Anfragen nicht irgendwo im Nirwana landen.

(RP)