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Der Neue Spielplan Schauspiel: Von Klassik bis zum Experimentellen

Der Neue Spielplan Schauspiel : Von Klassik bis zum Experimentellen

Zu Beginn und Ende der Spielzeit ist das Ensemble Profan zu sehen. Außerdem gastieren verschiedene Tourneetheater.

Oberbürgermeister Norbert Feith appelliert in seinem Vorwort: "Kommen Sie ins Konzert, sehen Sie sich Theateraufführungen an, lassen Sie sich unterhalten, provozieren, irritieren und erfreuen; die neue Spielzeit wartet mit einer Fülle von Möglichkeiten." Trotz immer knapper werdender Mittel hat es Kulturbürodirektor Hans Knopper mit seinem Team geschafft, einen Spielplan zusammenzustellen, der von Bruckners fünfter Sinfonie bis zum Auftritt von Herbert Knebels Affentheater reicht. Oper, Operette, Musical, Komödie, Schauspiel, dazu Kleinkunst und Solinger Bühnen, das Spektrum ist vielseitig. Für junge Leute unter 30 gibt es wieder die Culture Card mit einem Abo für erschwingliche 22 Euro.

Zur Spielzeiteröffnung beim Schauspiel steht Oliver Bukowskis Volksstück Bowling alone auf dem Programm. Michael Tesch hat das Stück mit seinem Ensemble Profan inszeniert. Aufführungen sind am 10., 11. und 12. September.

Das Euro-Studio Landgraf gastiert am 16. Oktober mit Lutz Hübners Komödie Frau Müller muss weg. Unter der Regie von Kay Neumann spielen unter anderem Claudia Rieschel und Wolfgang Seidenberg.

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Stefanie B. Fritz steht auf der Bühne im Stück Cavewoman, das praktische Tipps geben will zur "Haltung und Pflege eines beziehungstauglichen Partners". Regie führt Adriana Altaras, es gastiert Golden Gate Berlin Zwei GmbH zusammen mit Oscar Eriksson Production. Termin ist der 13. November.

Klassik folgt am 8. Januar, wenn die Bremer Shakespeare Company mit Richard III. gastiert. Es spielen Frank Auerbach, Christian Bergmann, Ulrike Knospe, Peter Lüchinger, Michael Meyer und andere. Regie führt Ricarda Beilharz, die die Hauptfigur als exemplarische Fallstudie eines Mannes inzensiert, den ein in sich korruptes System hervorgebracht hat.

Birgit Schade und Wolfgang Häntsch spielen die Hauptrollen im Schauspiel Licht im Dunkel von William Gibson, das am 16. Januar auf dem Spielplan steht. Das Theaterstück wurde auch verfilmt und die Produktion bekam einen Oscar. Film und Stück haben weltweit die Besucher zu Tränen gerührt. Die Handlung schildert eine Episode im Leben der Helen Keller, die im Alter von 19 Monaten Augenlicht und Gehör verloren hat. Es gastiert das Euro-Studio Landgraf aus Titisee-Neustadt. Kabale und Liebe von Schiller stehen am 30. Januar auf dem Programm, das Stück ist Thema im Zentralabitur 2014. Esther Vilars Stück Mr. & Mrs Nobel steht am 14. Januar auf dem Programm. Es spielen Michael Roll und Christiane Hammacher.

George Taboris Farce Mein Kampf folgt am 6. Februar. Das Stück zeigt die Verwandlung Adolf Hitlers vom Menschen in ein Monster. Es gastiert das Theater Poetenpack aus Potsdam. Am 8. Februar folgt die Revue Aniara, präsentiert in Gebärdensprache von deutschen Gehörlosentheater München. Die Stunde Amerikas ist der Titel des Dramas nach dem Roman vor Arthur Miller, mit dem das Theater an der Ruhr am 19. Februar gastiert. Regie führt Roberto Ciulli. Peter Shaffers Schauspiel Amadeus wird am 15. März zu sehen sein, am 21. März folgen Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull nach dem Roman von Thomas Mann. Der Sommer der lachenden Kühe ist eine Tragikomödie von Norbert Kentrup, die am 5. April gezeigt wird.

Das Ensemble Profan steht wie am Anfang auch zum Ende der Spielzeit auf der Bühne. Am 3., 4. und 5. Juli mit dem Schauspiel Das Missverständnis von Albert Camus. Regie in dem Stück um die Heimkehr eines verlorenen Sohnes führt Michael Tesch.

(RP)