Solingen Verzicht auf Theatertreppe ist kein Aus für den Überweg

Solingen · In der zum Teil hitzig geführten Diskussion um die geplante Theatertreppe sind viele Halb- und Unwahrheiten im Umlauf. Die Stadt sieht sich daher noch einmal zur Aufklärung veranlasst, dass ein möglicher Verzicht auf die Theatertreppe kein Aus für den Fußgängerüberweg am Theater bedeutet.

"Der Überweg am Theater und Konzerthaus kommt auch ohne Treppe, weil er zur Erreichung der Planungsziele unverzichtbar ist", sagt Stadtsprecher Lutz Peters. Zu den Zielen gehört die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Nordstadt, das Zusammenwachsen des Stadtteils und die Belebung der Konrad-Adenauer-Straße. Die Behauptung, Vertreter der Stadt hätten gegenüber den Theatertreppengegnern erklärt, wenn die Treppe falle, falle auch der Überweg sei falsch.

Derweil erklärt auch Heinz-Willi Müller für die Treppenbefürworter, dass die Treppe am Theater weder Bestandteil der Konrad-Adenauer-Straße noch des Theaters ist, wenngleich ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept Nordstadt. Müller ist der Ansicht, dass sich das Bürgerbegehren daher an die zuständige Bezirksvertretung Mitte wenden müsse.

Die Stadt stellt klar, dass der Verzicht auf die Theatertreppe keine Veränderung des vom Land bewilligten zweiten Bauabschnittes, dem Umbau der Konrad-Adenauer-Straße, nach sich zöge.

(aki)
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