Verlängerung des Burger Engpasses in Solingen verzögert sich

Bauarbeiten in Unterburg : Verlängerung des Engpasses verzögert sich

Frühestens am Freitag werden die Bauarbeiten zum Hochwasserschutz an der Eschbachstraße wieder aufgenommen – vorausgesetzt sämtliche Behelfsampeln sind dann programmiert.

Für die Autofahrer ist es eine Art Schonzeit. Denn nachdem die Stadt Solingen in der vergangenen Woche angekündigt hatte, den Engpass bei der Straßendurchfahrt in Unterburg im Zuge der Bauarbeiten im Ortsteil bereits am Montag wieder verlängern zu wollen, sind nun bei der Einrichtung der Baustelle einige technische Verzögerungen aufgetreten. Diese führen dazu, dass die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer frühestens am Freitag, wahrscheinlich aber erst mit Beginn der kommenden Woche in Kraft gesetzt werden.

Darauf hat jetzt eine Rathaus-Sprecherin hingewiesen. „So gilt es zunächst noch, an den provisorischen Ampeln einige Codes einzugeben“, sagte die Sprecherin. Damit soll unter anderem gewährleistet werden, dass beispielsweise die Feuerwehr bei Einsätzen in Burg die Möglichkeit hat, die Ampelschaltungen zu beeinflussen, was wiederum wichtig ist, wenn in Alarmierungsfällen jede Sekunde zählt.

Insgesamt ist die Verlängerung des Engpasses auf rund 450 Meter einer der ersten Schritte während der nun anstehenden letzten Bauphase in Unterburg. Voraussichtlich bis Frühjahr 2020 werden die Arbeiten dauern, durch die der Ort am Eschbach einen besseren Hochwasserschutz erhalten soll. Für die Hochwasserschutz-Maßnahmen ist der Wupperverband zuständig, für die damit einhergehenden Veränderungen an der Eschbachstraße zeichnet die Stadt Solingen verantwortlich.

Die abschließende Härteprobe wartet auf Autofahrer sowie Anwohner ab etwa September. Dann wird die Ortsdurchfahrt Unterburg noch einmal für insgesamt fünf Monate gesperrt.

(or)