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Solingen: Unwetter sorgen für Behinderungen im Verkehr

Solingen : Unwetter sorgen für Behinderungen im Verkehr

Die augenblicklichen Wetterkapriolen haben die Feuerwehren in Solingen sowie in der Umgebung auch gestern wieder in Atem gehalten. So kam es am Freitagmorgen unter anderem zu zwei Einsätzen nach Erdrutschen.

Und überdies ging auf der Autobahn A 3 zwischenzeitlich nicht mehr viel, nachdem kurz vor dem Autobahnkreuz Langenfeld eine Fahrspur von den Regenmassen überflutet worden war.

In der Folgezeit bildeten sich auf der Autobahn in Fahrtrichtung Oberhausen lange Staus, die sich erst nach einer geraumen Zeit auflösten. Feuerwehren aus den Städten Leverkusen, Langenfeld sowie Köln rückten an, um mit Hilfe von Sandsäcken ein weiteres Ausbreiten des Wassers zu verhindern und die Autobahn wieder befahrbar zu machen.

Ebenfalls mit Sandsäcken hatte zuvor bereits die Solinger Feuerwehr mehrere Häuser in Steinsiepen und in der Wippe abgesichert. Dort war es am Freitagmorgen jeweils zu Erdrutschen gekommen. Darüber hinaus hatten Autofahrer den ganzen Tag im Stadtgebiet über mit dem Regen zu kämpfen - so etwa an der alten Gaststätte "Öhm" in Aufderhöhe, wo sich in der Senke vor dem Gebäude ein regelrechter See bildete.

Allgemein hatte sich die Lage am Freitagvormittag in Solingen zunächst entspannt, ehe dann am Nachmittag erneut schwere Niederschläge einsetzten. Die Feuerwehr rückte dementsprechend ein weiteres Mal zu zahlreichen Einsätzen aus. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Gullydeckeln, die der Regenmenge nicht länger standhielten und überliefen. Ferner beobachtete die Feuerwehr die Pegelstände der Wupper und des Eschbachs, um gegebenenfalls bei Hochwassergefahr schnell handeln zu können.

(or)