"The Voice of Germany" 2019: Solinger singt bei Musik-Castingshow

„The Voice of Germany“ : Föste singt Forster

Solinger will bei der TV-Show „The Voice of Germany“ sein Talent beweisen. Ausstrahlung am Sonntag bei Sat1.

Am Sonntagabend schlägt für Jannik Föste die große Stunde. Der Solinger Musiker, Sänger und Komponist tritt dann erstmals im Fernsehen auf. Er hat sich auf das Abenteuer einer Casting-Show eingelassen und bewirbt sich um den Titel „The Voice of Germany“, eine Sendung, die bei Sat1 und ProSieben läuft. Das alles mache er sehr bewusst, sagt der 29-jährige, hochgewachsenen Musiker, der jetzt ganz auf die Karte Profimusiker setzt.

Das TV-Format lebt von zwei großen Blöcken. Zunächst werden Aufzeichnungen gesendet, die bereits alle „im Kasten“ sind. Dabei geht es in der ersten Runde am Sonntag darum, in einer „Blind-Audition“ einen der vier Coaches für die jungen Stimmen für sich zu gewinnen. „Da habe ich mir ganz bewusst ,Flash mich‘ von Mega-Star Mark Forster ausgesucht“, erklärt Föste. Er habe es vorab spannend gefunden, ausgerechnet einen Song von einem der Trainer zu singen. Aber nicht nur das. Er wird auf der Bühne auch Gitarre spielen. Außerdem begleitet ihn eine Liveband. Denn Gesang, Gitarre und Band sind tatsächlich live. Föste hat am Sonntag genau eine 1:30 Minuten, um die Profis auf den von ihm abgewendeten Stühlen dazu zu bewegen, den Buzzer zu drücken.

Zur Show gehört, dass bei der „Blind-Audition“ Freunde und Familie im Studio die Daumen drücken. Anfeuern werden ihn dann seine Ex-Freundin, eine gute Bekannte, der Solinger Musiker Peter Gorny, mit dem er oft auftritt, und sein Vater Jörg Föste. Genau, das ist der Macher des Handballbundesligisten BHC 06, der Bergischen Löwen.

Und wie geht es aus? Genau das darf Föste nicht verraten. Er hat einen Vertrag mit Verschwiegenheitsklausel unterschrieben. Den Sender kann man verstehen, er will die Spannung hochhalten. Und so wissen auch seine Freunde nicht, ob er es in die zweite Runde geschafft hat. Mit einem Teil von ihnen wird er sich die Show am Sonntag in einer Ohligser Gaststätte anschauen. Käme er in die zweite Runde, so viel darf spekuliert werden, dann würde die Runde der „Battle“ folgen. Dazu bilden die Coaches in ihren vier Teams Gruppen, die gemeinsam auftreten. Die besten Stimmen kommen schließlich weiter.

Aber das ist bis zum Sonntagabend geheime Zukunftsmusik. Fakt ist bereits, dass Jannik Föste wieder Blut geleckt hat, wenn es um Musik geht. Er will jetzt – egal wie er in der Show abschneidet – als Profimusiker seinen Weg gehen. Dabei hätten ihm die Kontakte und Erfahrungen aus der Sendung schon jetzt sehr geholfen.

„Ich hatte mir das so erhofft“, sagt Föste. Denn er findet, „The Voice of Germany“ sei die professionellste Casting-Show, weil es in ihr tatsächlich um die Musik gehe. Schon bei den Castings ohne Kamera sei er auf Konkurrentinnen und Konkurrenten getroffen, bei denen er selbst Gänsehaut bekommen habe, als diese sangen. Daher sei alleine die Teilnahme an der ersten Runde eine Auszeichnung für ihn – und er empfinde Anerkennung für sein Talent.

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Dabei sieht sich der Solinger nicht als Sänger, der lediglich die Songs anderer Musiker nachsingt. Er will seine eigene Musik machen. Das ist schon lange nicht nur sein Wunsch, er hat dazu auch bereits Erfahrungen in Berlin gemacht und will demnächst zurück in die Bundeshauptstadt und dort einen neuen Anlauf nehmen.

Dass er seinen eigenen Kopf hat, das hätten auch die Livemusiker gemerkt. Er sei mit einer eigenen Version des Hits von Mark Forster angereist und habe sich durchgesetzt, diese auch spielen zu dürfen: „Ich habe in der Show gemerkt, dass man mich ernst nimmt.“

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