Solingen: Steuer-Hebesätze der Städte im Vergleich

Solingen : Steuer-Hebesätze der Städte im Vergleich

Mit den Hebesatz für die Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuer können die Gemeinden die Höhe der Steuereinnahmen beeinflussen. So liegen die Städte Remscheid, Solingen, Wuppertal, Haan und Hilden für die Grundsteuer A, welche sich auf die land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen bezieht, allesamt im Bereich von 200 bis 250 Prozent. Dies teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen mit. In Langenfeld liegt der Hebesatz bei lediglich 170 Prozent und landet damit im Vergleich von 396 Kommunen in NRW auf Rang 392. Mit 380 Prozent liegt Monheim am Rhein auf Rang 41 weit vorne. Bei der Grundsteuer B für sonstige Grundstücke führt Remscheid mit einem Hebesatz von 784 Prozent. In NRW belegt es damit Rang 21. Das Schlusslicht bildet Langenfeld mit 380 Prozent (Rang 386). Solingen erreicht 590 Prozent, Wuppertal 620. Bei der Gewerbesteuer liegen Wuppertal und Remscheid mit jeweils 490 Prozent vorn. Im NRW-Vergleich teilen sie sich Rang 36. Monheim weist mit lediglich 265 Prozent den besten Wert auf, Solingen kommt auf 475 Prozent.

Im gesamten Bundesland reicht die Spanne bei den Realsteuer-Hebesätzen für die Grundsteuer A von 150 Prozent (Verl im Kreis Gütersloh) bis zu 735 Prozent (Hürtgenwald im Kreis Düren). Die Grundsteuer B wird NRW-weit von 260 Prozent (Harsewinkel, Kreis Gütersloh) um bis zu 959 Prozent (Bergneustadt, Oberbergischer Kreis) angehoben. Beim Hebesatz für die Gewerbesteuer führen mit jeweils 550 Prozent Oberhausen, Heimbach (Kreis Düren) und Waldbröl (Oberbergischer Kreis).

(mer)