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Solingen: Stampfen wie ein Bär

Solingen : Stampfen wie ein Bär

Auch im neuen Jahr bietet die Sängerjugend der Klingenstadt wieder diverse Kurse für Kinder ab dem Babyalter an. Jede Unterrichtsstunde ist sorgfältig auf die Bedürfnisse der Babys und Kleinkinder abgestimmt.

Musikalische Frühförderung lässt Kinder erleben, wie viel Freude im gemeinsamen Musizieren, Singen und Tanzen liegt. Ohne Leistungsdruck werden die Kinder spielerisch an Musik herangeführt. Langzeitstudien haben gezeigt, dass Musik die ganzheitliche Entwicklung in der sozialen Kompetenz, Kreativität und Intelligenz fördert.

Auch im neuen Jahr bietet die Sängerjugend der Klingenstadt verschiedene Kurse für Kinder ab dem Babyalter an. Zum Beispiel den Musikgarten für Babys oder den Liedergarten für Kinder ab zirka drei Jahren — ohne Begleitperson. Unterrichtet wird dort spielerisch Rhythmik und musikalische Frühförderung. Der Musikgarten für Babys bis zu 12 Monaten wendet sich an Eltern mit ihren Babys, die gemeinsam singen, tanzen und musizieren. Die neuen Kurse beginnen im Januar.

Alle Sinne werden aktiviert

"Auf spielerisch-musikalische Weise werden die Kinder zum Fühlen, Hören und Bewegen angeregt. Alle Sinne werden aktiviert und die Wahrnehmung sowie die Konzentrationsfähigkeit gefördert", erläutert Sängerjugend-Pressesprecherin Sabine Bak. Der Wechsel von Wahrnehmung, Bewegung und musikalischem Spiel ermögliche den Kindern unterschiedlichste Erfahrungen mit der Musik, verschiedenen Materialien und der Gruppe zu machen und so auch soziale Kompetenz zu erlangen. Instrumente, wie Rasseln, Glöckchen, Glockenspiel und Trommel werden improvisatorisch eingesetzt. Unterstützt durch unterschiedliche Materialien, wie Watte, Seile und Tücher wird die Phantasie des Kindes angeregt. In den freien Experimentierphasen entwickeln die Kinder Kreativität und Phantasie im Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Instrumenten, sagt Sabine Bak.

  • Katholisches Forum Krefeld : Musikkurse für Babys und Kleinkinder
  • Neukirchen-Vluyn : Bauernhof-Leben, Musikgarten und Sprachentwicklung
  • Haan : Spiel- und Krabbeltreff: Babys spielerisch fördern in 2018

Magische Welten

Kinder zwischen drei und fünf Jahren können sich besonders gut in die magische Welt der Geschichten hineinversetzen. Dieses wird im Unterricht genutzt, um die Kinder an unterschiedliche Ausdrucksformen heranzuführen, sie schleichen wie eine Katze, stampfen wie ein Bär oder kriechen wie eine Schlange. Die Unterschiede in der Musik und der Sprache motivieren die Kinder zu differenzierten Bewegungsabläufen und Klanggestaltungen, wissen die Experten. Verse, Lieder, Bewegungsspiele in Klein- und Grobmotorik unterstützen diesen Prozess. Musikalische Formen wie hoch-tief, schnell-langsam, laut-leise oder auch ein Taktwechsel sind somit spielerisch erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen die Kinder, welche Musik, Bewegung, Kreativität und Phantasie mit ihren ganzen Sinnen erleben können.

(RP)