Städtisches Klinikum Solingen und Bethanien Krankenhäuser appellieren an Besucher Maske zu tragen

Solingen · Angesichts steigender Infektionszahlen hat das Städtische Klinikum Solingen bereits eine Maskenpflicht für Mitarbeiter eingeführt - nun appelliert es gemeinsam mit Bethanien an Besucher, ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Corona: Angepasster Impfstoff – wer sich boostern lassen sollte
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Angepasster Corona-Impfstoff – wer sich boostern lassen sollte

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Foto: dpa/Lino Mirgeler

Die Zahl der Infektionen, darunter auch mit dem Coronavirus, nimmt kontinuierlich zu. Wie die Stadt Solingen am Mittwoch mitteilt, werden auch in den Krankenhäusern bei stationären Aufnahmen vermehrt Corona-Infektionen festgestellt, wobei die Patienten aus anderen Gründen zur Behandlung kommen. Umso mehr gelte es, die Ausbreitung von Infektionen so gut es geht einzudämmen. In besonders sensiblen Bereichen wie in Krankenhäusern, empfehle es sich, Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Das Städtische Klinikum Solingen hat bereits vor mehreren Wochen eine Maskenpflicht für alle Mitarbeitenden eingeführt, die unmittelbar an Patientinnen und Patienten arbeiten. Dr. Gertrud-Sofie Schenke, ärztliche Leiterin des Hygiene-Ressorts, appelliert an alle Besucherinnen und Besucher, in den Patientenzimmern Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Entsprechende Hinweise hat das Klinikum in allen Bereichen eingerichtet. Masken werden vor dem Betreten der Stationen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Klinik Bethanien bittet aktuell vor allem darum, wieder die Maske im Haus zum Schutz Aller zu tragen und bei Symptomen Besuche zu vermeiden. Das gelte sowohl für Mitarbeitende als auch für Gäste.

In beiden Krankhäusern wurde eine Impfaktion für das Personal gestartet. Mitarbeitende können sich aktuell sowohl gegen Corona als auch gegen Influenza impfen lassen.

Dr. Annette Heibges, Leiterin Stadtdienst Gesundheit, fasst die aktuelle Lage zusammen: „Corona hat sich zu einem endemischen Virus entwickelt. Das bedeutet, das Virus ist weiterhin präsent und führt zusammen mit anderen Erregern zu der aktuellen Krankheitswelle. Auch wenn die Verläufe glücklicherweise meistens nicht schwer sind, kann es Probleme geben, wenn viele Menschen gleichzeitig erkranken und gerade in sensiblen Bereichen die Mitarbeitenden krank ausfallen. Unser gemeinsames Ziel ist es deshalb jetzt, weitere Ansteckungen und Erkrankungen zu vermeiden.“

(irz)
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