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Goldberger Heimattreffen: Erinnerungen ausgetauscht und Heimatstube eingeweiht

Goldberger Heimattreffen : Erinnerungen ausgetauscht und Heimatstube eingeweiht

"60 Jahre Patenschaft" - unter diesem Motto fand jetzt das 31. Treffen des schlesischen Kreises Goldberg statt. Circa 50 ehemalige Einwohner trafen sich schon vormittags im Clemenszentrum zum Austausch von Erinnerungen. Dann ging es ins Stadtarchiv zur offiziellen Einweihung der dort seit vielen Jahren bestehenden Goldberger Heimatstube, in der wertvolle Ausstellungsstücke zu besichtigen waren. Der Festakt fand am Nachmittag im Rahmen des Tages der Heimat statt, den der Bund der Vertriebenen, Kreisverband Solingen, ausgerichtet hatte.

Im Clemenssaal würdigte Oberbürgermeister Norbert Feith die vielen Jahre der Patenschaft Solingen - Goldberg. Heimatkreisbeauftragte Jutta Graeve-Wölbling gab einen Rückblick auf die vergangenen 60 Jahre. Sie dankte der Stadt Solingen für die engagierte Unterstützung und Hilfe.

Edith Vieth, stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, betonte die aktuelle Bedeutung des Tages der Heimat als eine Demonstration für Frieden, für das Selbstbestimmungsrecht der Völker und für ein elementares Grundrecht auf Heimat.

Angesichts der Flüchtlinge, die in diesen Tagen in Solingen eingetroffen sind, erklärte Edith Vieth: " Unsere Mitglieder fühlen sich aus ihren eigenen schrecklichen Erfahrungen heraus mit diesen Menschen besonders verbunden. Unter dem Motto ,ehemalige Flüchtlinge helfen heutigen Flüchtlingen' möchten wir uns in die Hilfsaktionen einbringen."

Umrahmt wurde die Feierstunde mit heimatlichen Gedichten und Liedern.

(red)