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Volleyball: Windscheif und Walkenhorst auf Abschiedstour

Volleyball : Windscheif und Walkenhorst auf Abschiedstour

Christian Gosmann fehlt den Solingen Volleys im Zweitliga-Spitzenspiel. Der gerade verpflichtete Außenangreifer wurde am Finger operiert.

Seine Verpflichtung war ein Glücksfall gewesen. Nach dem kurzfristigen Abschied von Marten Weßel zum Rumelner TV sollte Christian Gosmann die entstandene Lücke in der Annahme füllen. Nach den ersten Trainingseindrücken sowie seinem Debüt vor zwei Wochen hat sich Stefan Hübner "tierisch gefreut, dass alles so geklappt hat". Der Coach der Solingen Volleys war auch noch nach dem Heimspiel gegen die KMTV Eagles Kiel guter Dinge gewesen, dass er auf den Neuzugang aus Bottrop in der heißen Phase der Zweitliga-Saison voll bauen kann — obwohl sich dieser beim Aufwärmen am kleinen Finger verletzt hatte.

Die Diagnose entpuppte sich als Hiobsbotschaft: Der Spiralbruch wurde bereits am Mittwoch operiert. "Es besteht zumindest eine kleine Hoffnung, dass Christian in dieser Saison noch einmal eingesetzt werden kann." Geht es nach Stefan Hübner, soll es nicht bei dem kurzen Intermezzo des 21-Jährigen bleiben. Da sich Gosmann in Zukunft auf sein Studium konzentrieren will und sportlich im Beachvolleyball Fuß fassen möchte, scheint eine Rückkehr in die Erste Liga eher unwahrscheinlich.

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Die Gespräche über die Zusammensetzung des künftigen Kaders möchte der Trainer so früh wie möglich aufnehmen, um vielleicht schon nach dem letzten Spieltag im April seinen Stamm beisammenzuhaben. "Im Sommer waren wir so spät dran, dass wir einige personelle Risiken eingehen mussten." Ihre Zusagen haben Henning Wegter, Oliver Staab und Patrick Stellmann nur eingeschränkt geben können. Wegter hat seinen Lebensmittelpunkt nach Wiesbaden verlagert und kann genauso wie der beruflich stark eingespannte Stellmann nur eingeschränkt trainieren. Staab studiert inzwischen in Tübingen und spielt damit in den taktischen Planungen keine Rolle mehr.

Ende des Monats werden Stefan Hübner zwei weitere Alternativen fehlen, wenn sich Stefan Windscheif und Alexander Walkenhorst voll und ganz auf ihre Weltcup-Saison im Sand konzentrieren. Obwohl das Beachvolleyball-Duo ein deutlich höheres Trainingspensum als in den Jahren zuvor absolviert, lassen sich beide auf ihrer Abschiedstour das heutige Highlight gegen den designierten Vize-Meister SVG Lüneburg nicht entgehen.

2. Volleyball-Bundesliga: SVG Lüneburg — Solingen Volleys (Samstag, 20 Uhr).

(gra)