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Leichtathletik: Wenn sich der Vater mit dem Sohne misst

Leichtathletik : Wenn sich der Vater mit dem Sohne misst

Zuerst war es nur ein Spaß. Doch letztlich sind dann doch beide den langen Weg des Zehnkampfes über zwei Tage gegangen. Florian Funk, hoffnungsvoller Hochspringer des Solinger TB mit einer Bestmarke von 1,90 Metern, sowie sein 30 Jahre älterer Vater Thomas, selber in seiner besten Zeit ein guter Leichtathlet, nutzten den sechsten "Jedermann-Zehnkampf" des Solinger LC zu einem nicht ganz ernst gemeinten Kräftemessen.

Am Ende siegte der Junior in der A-Jugend mit 4582 Punkten. Lediglich beim Stabhochsprung klappte es nicht so ganz, so dass der 18-Jährige hier ohne Wertung blieb.

Vater Thomas gewann in der M45 mit 3007 Punkten. Da gab es am zweiten Tag ein paar Lücken mit der Aufgabe über 110 Meter-Hürden, dem Stabhochsprung und über 1500 Meter. "Das Vortasten von Disziplin zu Disziplin macht richtig Spaß", hatte der ältere Funk ein zufriedenes Strahlen im Gesicht.

Philipp Feldmann, Nordrhein-Dritter im Fünfkampf der B-Jugend, brachte einen guten Zehnkampf mit 5530 Punkten zu Ende. Gleich acht neue Bestleistungen zeigen, dass der Turnerbund-Athlet bei weitem noch nicht sein Potenzial ausgeschöpft hat.

Nach einiger Zeit der Verunsicherung ob ihrer eigenen Leistungsfähigkeit meldete sich Katrin Gewinner zurück. Die Siebenkämpferin des Ohligser TV gewann bei den Damen mit 4236 Punkten und peilt nun wieder die Vorbereitung auf die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften an.

Beste Bedingungen

Der ausrichtende Solinger LC hatte den rund 40 Athleten mit dem Organisationsteam um Detlef Steigerwald und Hans-Joachim Scheer wieder beste Bedingungen geschaffen. "Einer Neuauflage steht erneut nichts im Wege", war Detlef Steigerwald am Ende auch zufrieden.

(RP)