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Wasserball: Wasserballer im Derby unter Druck

Wasserball : Wasserballer im Derby unter Druck

Ein Sieg gegen die Wasserfreunde Wuppertal gerät für den SC Solingen zur Pflicht. "Wir hatten uns mehr als nur den Klassenerhalt vorgenommen", sagt Trainer Martin Fuhrmann-Mülfarth. "Wenn wir jetzt nicht gewinnen, können wir das Ziel abschreiben, unter die besten Vier zu kommen." Diese Mannschaften erreichen in der 2. Wasserball-Bundesliga die Playoffs. Mit nur zwei Punkten auf der Habenseite stehen die Solinger derzeit auf dem sechsten Rang.

Die Chancen auf den zweiten Saisonsieg stehen aber gut. Nach seiner Sperre ist Boris Hennig wieder dabei und komplettiert damit den Kader. Außerdem treten die Wasserballer zu Hause an. "Die Mannschaft spielt in der Klingenhalle deutlich stärker", findet auch Martin Fuhrmann-Mülfarth. Woran das liegt, weiß der Coach allerdings nicht. "Wir haben im Wasserball keinen Heimvorteil wie beim Handball. Es ist schön, 150 bis 200 Zuschauer zu haben. Aber ich denke nicht, dass es daran liegt." Vielleicht sei die Mannschaft in Nuancen anders eingestellt. Vielleicht sei es auch ein wenig Zufall. "Ich möchte den Umstand auf jeden Fall nicht hoch stilisieren", meint der Trainer.

Die Wasserfreunde Wuppertal sind alte Bekannte für den SC Solingen. "Es ist ein besonderes Spiel. Und ich vermute auch, dass es ruppig zur Sache geht", sagt Fuhrmann-Mülfarth. "Auf jeden Fall wird es nervlich beanspruchend." Die Wasserball-Nachbarn wissen bis auf zwei Ausnahmen bestens voneinander Bescheid. Nur die Solinger Neuzugänge Vilmos Eles und Bence Beleon sind den Wuppertalern unbekannt. Das Derby hat der SCS schon lange nicht mehr gewonnen. Vergangene Saison gingen beide Partien verloren. Vor zwei Jahren holte das Fuhrmann-Team einen Sieg im Hinspiel – natürlich in der Klingenhalle.

2. Wasserball-Bundesliga West: SC Solingen – Wfr. Wuppertal (Samstag, 15.30 Uhr, Klingenbad).

(RP)