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Volleyball: Volleys spielen sich locker ein

Volleyball : Volleys spielen sich locker ein

Ungefährdet setzt sich der Volleyball-Zweitligist gegen VI Frankfurt und Humann Essen durch.

Christoph Happe zuckte nur resignierend mit den Schultern. Der Blick in Richtung seiner Spieler auf der Bank machte deutlich, dass der Coach des VV Humann Essen die Überlegenheit des Kontrahenten auf der anderen Seite des Netzes anerkennen musste. "Was soll man dagegen machen", verriet Happes Geste. Stefan Windscheif hatte soeben für die Solingen Volleys kompromisslos über Außen den Punkt zum 23:14 erzielt. Wenige Augenblicke später hatte der gastgebende Zweitligist auch die zweite Partie des Doppelspieltages souverän in drei Sätzen für sich entschieden. "Solingen ist nicht unsere Kragenweite", erklärt Christoph Happe später. Vor zwei Jahren hatte der Aufsteiger die Solinger noch deutlich mehr ärgern können – vor einem großen Umbruch.

Im Kader der TSG Volleys hat sich in dieser Saison ebenfalls einiges verändert. Gegen das VI Frankfurt (25:13, 25:19, 25:20 ) und tags darauf gegen den VV Humann Essen (25:19, 25:18, 25:16) haben sich die drei eingesetzten Neuzugänge Henning Wegter, Julian Stuhlmann und TJ Werschek mit guten Leistungen empfohlen. "Die Mannschaft passt richtig gut", sagt Kapitän Martin Kern. "Obwohl wir noch nicht eingespielt sind, haben wir in einigen Situationen aufblitzen lassen, was möglich ist." Die sehenswertesten Punkte holten sich jedes Mal die Volleys, und sie bestimmten stets den Rhythmus.

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Der erste Tabellenführer der neuen Saison agierte in beiden Heimspielen mit großer Spielfreude, was allerdings auch mit der Konkurrenzfähigkeit der beiden Gastmannschaften zu tun hatte. "Frankfurt und Essen waren die beiden Wunschgegner zum Einspielen", sagte Helmut Weissenbach, der in Vertretung für den derzeit bei der Europameisterschaft aktiven Coach Stefan Hübner das Team betreute. Eingreifen musste Weissenbach nur, als ein deutlicher Vorsprung schmolz, weil die Konzentration verloren ging. "Es ist schon Luxus, wenn man Spieler wie Stefan Windscheif oder Alexander Walkenhorst rauslassen kann." Letzterer stellte an der Seite von Henning Wegter exzellente Blöcke, an denen die Youngster aus Frankfurt und Essen verzweifelten.

(RP)