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Volleyball: Volleys-Duo geht (noch) getrennte Trainingswege

Volleyball : Volleys-Duo geht (noch) getrennte Trainingswege

Daniel Wernitz bereitet sich in Köln, Valentin Begemann in Hamburg auf die Saison im Sand vor.

Daniel Wernitz ist in diesen Wochen vielbeschäftigt. Der 26-Jährige treibt in Köln sein Sportmanagement-Studium voran, zugleich trainiert der Außenangreifer der Solingen Volleys nicht nur zwei Mal wöchentlich in der Halle, sondern auch noch zusätzlich oft im Sand. "Wir wollen uns in diesem Jahr sicher für die Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften qualifizieren", lautet das klare Ziel, das sich Daniel Wernitz mit seinem Partner Valentin Begemann gesetzt habt.

Bislang hat das Duo, das wie im Vorjahr unter der Volleys-Flagge starten wird, allerdings kaum gemeinsam trainiert. Dafür liegen die jeweiligen Lebensmittelpunkte zu weit auseinander: Wernitz wohnt in Köln, Begemann in Hamburg. "Wir profitieren beide davon, jeweils in zu einer guten Trainingsgruppe zu gehören. Wir müssen uns ab März nur noch zusammenfinden." Startschuss bedeutet ein zweiwöchiges Trainingslager in der Türkei.

Daniel Wernitz bereitet sich mit seinen Solinger Teamkollegen Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif auf die Beachvolleyball-Saison vor, die bekanntlich zum Nationalteam ernannt worden sind. Komplettiert wird die Gruppe eigentlich durch TSG-Neuzugang Christian Gosmann, der aufgrund eines Spiralbruchs im kleinen Finger derzeit allerdings pausieren muss. Auch Begemann arbeitetet an der Seite zweier Weltklasse-Beacher: Mischa Urbatzka und Markus Böckermann. "Im Sommer habe ich weniger Uni, so dass ich oft nach Hamburg zum gemeinsamen Training fahren kann."

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Aktuell legt Daniel Wernitz noch sein Hauptaugenmerk auf die Halle. Als Libero war er vor zwei Jahren mitten in der Saison nach Solingen gekommen, um fortan als abwehrstarker Außenangreifer mit einer kontinuierlich steigenden Leistungskurve zum Stammpersonal zu gehören. "Ich habe anfangs geschaut, wie meine Beine nach der Knie-Operation reagieren." Inzwischen zwickt es nur noch manchmal, wenn er ein extrem hohes Trainingspensum hinter sich gebracht hat. "Das merke ich in den Spielen sofort. Und wenn ich nicht meine Sprungkraft ausspielen kann, leidet darunter die Leistung." Wernitz sei halt nicht zwei Meter groß, sondern nur 1,83 Meter.

2. Volleyball-Bundesliga: Solingen Volleys — VC Bitterfeld-Wolfen (Sonntag, 16 Uhr, Wittkuller Straße).

(RP)