Basketball: Viel Bewegung nach der Trennung

Basketball : Viel Bewegung nach der Trennung

Mit zwei Mannschaften nimmt die SG WMTV/DJK Solingen den Spielbetrieb in der Bezirksliga auf. Während die Erstvertretung nahezu identisch ist mit dem letztjährigen Landesliga-Kader, hat die Reserve ein stark verändertes Gesicht bekommen.

Die Auflösung der BG Solingen hat die Basketball-Landschaft in der Klingenstadt extrem verändert. Die TSG agiert ab sofort eigenständig, bekam jedoch Zuwachs von den Sharks, die sich erst vor zwei Jahren beim SV Eintracht gegründet hatten. Die DJK wiederum als einstiger Partner der Spielgemeinschaft suchte sich einen neuen Kooperationsverein und schloss sich mit dem Wald-Merscheider TV zusammen. Einhergehend mit dieser Entwicklung hat sich auch das Personalkarussell gedreht und für einige Veränderungen in den diversen Kadern gesorgt.

Extrem getroffen hat es die ehemalige Mannschaft der BG Solingen II. Der letztjährige Bezirksliga-Achte hat bislang immer davon profitiert, eingespielt zu sein, weil der routinierte Kader immer nur vereinzelt Zu- und Abgänge zu verzeichnen hatte. Nach der Trennung sind aus der Vorsaison lediglich Spielertrainer Christian Meyer, Christian Noje-Knollmann, Christopher Thebing, Stefan Ahrens Christoph Kühn, Lars Thönissen und Christian Ziegert sowie Marian und Rafael Hackländer geblieben. Clemens Düsterhus, Christoph Hirsch und Holger Sobczyk haben sich vom Basketball verabschiedet. Ein Quintett mit Ali Deniz, Rene Borck, Thanu Vasanthan, Stefan Andreevski und Sascha Küll sind bei der TSG Solingen geblieben.

Nichtsdestotrotz glaubt Christian Meyer fest daran, dass die SG WMTV/DJK II in der Bezirksliga oben mitmischen wird. "Dank der Neuzugänge ist der Kader deutlich stärker besetzt." Christian und Matthias Bendias stoßen vereinsintern hinzu, Bastian Brangs und Florent Schmidt kommen von der TSG. Den 14-köpfigen Kader komplettiert mit Philip Düsterhus ein Solinger Eigengewächs, der zuletzt erfolgreich in Düsseldorf aktiv war.

Konkurrenz aus eigenem Verein

Aber auch der Erstvertretung der neuen Spielgemeinschaft ist durchaus zuzutrauen, dass sie sich im oberen Tabellendrittel platziert. Das letztjährige Landesliga-Team hat nur die Bendias-Brüder verloren und ist ansonsten zusammengeblieben. "Wenn das Team komplett ist, kann es in der Liga jeden schlagen", sagt Matthias Bendias in seiner Funktion als Abteilungsleiter.

Das erste Pflichtspiel konnte allerdings noch nicht als Maßstab herhalten. Nach einem guten ersten Viertel wurden dem Team um Spielertrainer Sebastian Holke in der ersten Runde des WBV-Pokals vom Oberligisten Deutzer TV die Grenzen aufgezeigt (43:96). Nach dem Umbruch hat sich Holke bereiterklärt, die sportliche Verantwortung zu tragen, bis ein Coach gefunden ist. "Weil die Truppe in die Bezirksliga abgestiegen ist, gestaltet sich die Suche jedoch schwierig", erklärt Bendias.

(RP)
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