Handball : Um Trendwende bemüht

Die Drittliga-Handballerinnen vom HSV Gräfrath werden ihren Ergebnissen aus der starken Hinrunde nicht gerecht. Im Derby gegen den TV Beyeröhde soll eine neue Siegesserie gestartet werden – mit nahezu komplettem Kader.

Die Drittliga-Handballerinnen vom HSV Gräfrath werden ihren Ergebnissen aus der starken Hinrunde nicht gerecht. Im Derby gegen den TV Beyeröhde soll eine neue Siegesserie gestartet werden — mit nahezu komplettem Kader.

In den letzten vier Spielen gab es lediglich beim Heimsieg gegen Germania Fritzlar Grund zum Feiern. Die Mannschaft um das Trainergespann Michaela Buchheim und Silke Gnad hält sich zwar weiter auf dem zweiten Tabellenplatz der 3. Handball-Liga, doch profitiert der HSV Gräfrath dabei von der ebenfalls schwächelnden Konkurrenz. "Wir sind leider sehr weit von der Form aus der Hinrunde entfernt", bedauert Michaela Buchheim. "Die Mannschaft kann wesentlich mehr, als sie in den vergangenen Wochen gezeigt hat."

Nun empfangen die Solingerinnen zum Bergischen Derby den TV Beyeröhde, der nach wie vor um den Klassenverbleib kämpft. Und während die Truppe von Rene Baude Punkte für das Liga-Ticket zur neuen Saison benötigt, kämpfen die Gräfratherinnen darum, den eigenen neuen Ansprüchen gerecht zu werden. "Wir wollen nur zu gerne bis zum Ende der Saison den zweiten Platz behaupten. Dafür werden wir wohl noch einmal eine neue Siegesserie starten müssen", weiß Buchheim, die während der Karnevalstage eine Handball-Pause verordnet hatte. Zum einen, um den Kopf frei zu bekommen. Zum anderen, um die Verletzungen auszukurieren. Mit Erfolg. Lisa Nettersheim und Annika Wohlfromm sind wieder hergestellt und stehen gesund zur Verfügung. Einziger Ausfall bleibt Kreisläuferin Steffi Bergmann mit gebrochenem Daumen.

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Im Hinspiel hatten die Gräfratherinnen während der kompletten Spieldauer gegen Beyeröhde die Nase vorne und siegten letztlich ungefährdet mit 34:30. Das wäre auch am Sonntag ein Wunschresultat — in erster Linie, um den Abwärtstrend zu stoppen. Michaela Buchheim verweist dabei jedoch nachhaltig auf die Stärken der jungen Beyeröhder Mannschaft, die sich in dieser Runde enorm entwickelt hat. "Das ist eine dynamische Truppe, die ein sehr hohes Tempo geht. Wir werden schon konzentriert spielen müssen, um sie auf Distanz zu halten."

In diesen Tagen beschäftigt sich das Trainerduo intensiv mit der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Spielzeit. Einige interessante Kontakte sind geknüpft worden, in den beiden kommenden Wochen hofft man im Gräfrather Lager, ersten Vollzug mit externen Verstärkungen vermelden zu können. Da wäre ein Sieg im Derby eine gute Empfehlung.

(RP)