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Basketball: TSG Sharks lassen sich nicht aus der Ruhe bringen

Basketball : TSG Sharks lassen sich nicht aus der Ruhe bringen

Durch ein 71:52 gegen die SW Baskets Wuppertal blieben die Solinger Basketballer auch im fünften Spiel in der Landesliga ungeschlagen.

TSG Solingen - SW Baskets Wuppertal 71:52 (24:11, 13:19, 17:14, 17:8). Gerade zwei Minuten war die Partie alt, da lagen die TSG Sharks bereits mit 0:6 hinten. "Ich hatte geahnt, dass die Wuppertaler eine schwere Aufgabe für uns sein würden", meinte Ken Pfüller. "Die Baskets hatten bereits gegen Mannschaften verloren, die wir souverän besiegt hatten. Da passiert es eben schnell, dass meine Jungs die Partie zu locker nehmen." Der Spielertrainer behielt Recht. Von alleine ging die Begegnung nicht den aus den vergangenen Wochen gewohnten Gang. "Ich habe trotzdem auf eine Auszeit verzichtet, in der Hoffnung wir würden uns fangen."

Und genau das passierte. Die Solinger kämpften sich über ihre starke Pressdeckung in die Partie hinein. Vor allem Martin Perry, Maik Walosch und Nils Haller überragten ein Mal mehr in der offensiven Verteidigungsvariante, die in der Landesliga ein echtes Ass im Ärmel darstellt. In Windeseile übertrumpften die Hausherren die Baskets mit einem 24:5-Lauf, weil die Solinger sehr viele Ballverluste erzwangen.

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Trotzdem waren die Sharks damit noch nicht in ruhigen Gewässern. Die Gäste holten im zweiten Viertel auf und verkürzten auf 23:26 und glichen nach der Halbzeit sogar auf 39:39 aus. Doch genau in dieser Phase bewiesen die Solinger ihre Stärke, die sie in dieser Saison ausmacht. Das Team hat genug Alternativen auf der Bank, um sich auch in brenzligen Situationen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Valon Balaj und Adam Jones gingen bei den Rebounds unter dem Korb nun eine Spur konsequenter zur Sache und verhinderten damit zweite Chancen für den Gegner.

In der Offensive waren die Gastgeber wieder auf allen Positionen gefährlich. Christian Bendias, Pfüller und Walosch sorgten für die sicheren Abschlüsse aus der Distanz, Perry, Jones und Balaj versenkten unter dem Korb. "Mit der Wurfausbeute können wir in der Breite wieder zufrieden sein", sagte Pfüller. Die TSG ließ in den letzten 15 Minuten keinen Zweifel mehr am fünften Saisonsieg aufkommen. "Wenn alle gesund bleiben und wir konzentriert spielen, sollten wir in der Lage sein, die Spiele gegen die meisten Gegner so zu gestalten", analysierte der Coach. "Ich halte die SG Langenfeld für den größten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg." Auf die treffen die Sharks erst wieder in der Rückrunde. Damit steht einer Verbesserung der makellosen Bilanz in den kommenden Wochen höchstens eigene Nachlässigkeit im Wege.

TSG: Jones (12 Punkte), Pfüller (12), Balaj (11), Perry (11), Walosch (8), Bendias (8), Haller (5), Hack (2), Färber (2), Wolgast, Bertenburg, Varol.

(trd)