Wasserball: Timo Besse schwimmt im Tor für Uwe Körschgen

Wasserball : Timo Besse schwimmt im Tor für Uwe Körschgen

Mit einer Bilanz von 8:2-Punkten hat sich die SGW Solingen/Wuppertal inzwischen auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Der Wasserball-Zweitligist gewann am vergangenen Wochenende trotz mäßiger Leistung gegen den Düsseldorfer SC. Noch so eine Vorstellung will sich die Truppe heute Nachmittag nicht erlauben. Dann muss das Team von Trainer Tim Focke beim SV Rheinhausen ran – ein harter Brocken.

Mit einer Bilanz von 8:2-Punkten hat sich die SGW Solingen/Wuppertal inzwischen auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Der Wasserball-Zweitligist gewann am vergangenen Wochenende trotz mäßiger Leistung gegen den Düsseldorfer SC. Noch so eine Vorstellung will sich die Truppe heute Nachmittag nicht erlauben. Dann muss das Team von Trainer Tim Focke beim SV Rheinhausen ran — ein harter Brocken.

"Vor der Saison habe ich diese Partie als eine der wichtigsten hervorgehoben", meint der Coach, der die Duisburger ungefähr auf Augenhöhe sieht. Der heutige Gegner belegt zwar mit 4:6-Zählern nur einen Mittelfeldrang, hat seine Niederlagen aber ausschließlich gegen die starken Mannschaften kassiert. "Außerdem ist es in Rheinhausen immer schwer", weiß Focke. Dazu kommt der Ausfall von mindestens einem Leistungsträger. Torhüter Uwe Körschgen kann aus familiären Gründen nicht dabei sein. Für ihn schwimmt Timo Besse aus der Zweiten Mannschaft zwischen den Pfosten.

"Dadurch müssen wir ein wenig umstellen", erklärt der Trainer. "Mit unserer Zonenverteidigung bauen wir auf einen starken Torwart. Timo ist daran nicht gewohnt, so dass wir vielleicht etwas häufiger mit einer Pressdeckung agieren müssen." Darüber hinaus müssen die Bergischen eventuell sogar auf ihren Kapitän verzichten. Daniel Junker wird bald Vater. "Sollte das Kind kommen, hat das natürlich Vorrang."

Dennoch setzt Tim Focke freilich auf den fünften Sieg in Folge. "Ich habe eine Ansprache angesichts der letzten Partie gehalten." Sein Team sieht die Situation nicht ganz so dramatisch wie der Trainer. "Weil wir gegen den SC Düsseldorf die gesamte Spielzeit über vorne lagen", sagt der Coach. "Trotzdem: Eine Topmannschaft legt den Schalter um und gibt hundert Prozent. Sonst schleichen sich die Fehler ein, die wir uns am Ende erlaubt haben." Die Partie in Rheinhausen sei nicht vergleichbar. "Jeder weiß, dass es keine einfache Angelegenheit wird. Die Herangehensweise wird eine ganz andere sein."

2. Wasserball-Bundesliga: SV Rheinhausen — SGW Solingen / Wuppertal (Samstag, 17 Uhr).

(trd)
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