Basketball: Spitzenreiter eine Nummer zu groß

Basketball : Spitzenreiter eine Nummer zu groß

Sechtem – BG Solingen 103:70 (31:15, 29:19, 25:15, 15:21). Auf einer Euphoriewelle war die BG Solingen beim Tabellenführer der 2.Basketball-Regionalliga angekommen. Gegen die SG Sechtem hätten die Solinger aber wohl einen Seesturm benötigt, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben. Der ungeschlagene Spitzenreiter ließ sich von den drei jüngsten Solinger Siegen nicht beeindrucken und fegte die Klingenstädter aus der Halle.

Sechtem – BG Solingen 103:70 (31:15, 29:19, 25:15, 15:21). Auf einer Euphoriewelle war die BG Solingen beim Tabellenführer der 2. Basketball-Regionalliga angekommen. Gegen die SG Sechtem hätten die Solinger aber wohl einen Seesturm benötigt, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben. Der ungeschlagene Spitzenreiter ließ sich von den drei jüngsten Solinger Siegen nicht beeindrucken und fegte die Klingenstädter aus der Halle.

"Es ist nicht schlimm. Wir dürfen da natürlich verlieren", nimmt es Manfred Heck locker. Seine Mannschaft sah bereits nach wenigen Minuten wie der klare Verlierer aus. 4:16 und 18:42 lagen die Gäste aussichtslos zurück. Erst dann kamen Marco Barth und Co. etwas besser ins Spiel – nicht zuletzt weil der Gastgeber seine erste Fünf gegen Bankspieler ausgetauscht hatte.

Immer, wenn wieder die Sechtemer Leistungsträger auf dem Feld standen, herrschten jedoch klare Verhältnisse zu Gunsten des Tabellenführers. Grund zum Ärger hatte BG-Coach Heck nur im dritten Viertel: "Da haben die Schiedsrichter übertrieben. Plötzlich wurden ohne Grund Technische Fouls verhängt und in einem fairen Spiel Unsportliche Fouls gepfiffen. Das war nicht nachvollziehbar."

  • Solingen
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Am Ergebnis änderte dies freilich nichts mehr. Der nun fehlende Spielfluss könnte sogar den Solingern einen kleinen Vorteil gegeben haben. Die absolvierten gegen die zweite Sechtemer Garde einen guten und sogar siegreichen Schlussdurchgang.

Center-Lichtblick René Wedehase

Abgesehen davon, dass die Solinger ohnehin keine Chance hatten, absolvierten eine Spieler nicht ihre beste Begegnung. Die Center-Abteilung der BG hatte mit Ausnahme von René Wedehase einen schlechten Tag erwischt. Während Wedehase Präsenz zeigte und immerhin zwölf Punkte erzielte, brachten es Marcel Kower, Daniel Walter und Bastian Brangs je nur auf fünf Zähler. In guter Form zeigte sich trotz Erkältung erneut Marco Barth. Der andere Leistungsträger, Benjamin Dimsic, stand hingegen etwas neben der Spur. "Er hat gar nicht ins Spiel gefunden", erklärt Manfred Heck, der Dimsic daher auch auswechseln musste. Am Ende schaffte der Basketballer nicht einen Punkt.

(RP)
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