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Handball: Spieler in Schutz genommen

Handball : Spieler in Schutz genommen

„Ich wüsste gerne, was beim Stand von 22:19 mit meinen Spielern los war. Darüber wird noch zu reden sein. Wir haben so viele Bälle verschossen, das ging auf keine Kuhhaut“, ärgerte sich TSG-Coach Hans-Josef Embs. Wenn man sich so wie seine Mannschaft hängen lassen würde, dann habe man es auch nicht verdient zu gewinnen.

Zufriedener war da natürlich Norbert Gregorz: „Wir haben teilweise spielerisch nicht überzeugt, aber wir haben auch viele gute Sachen gesehen. Münster hat alles probiert, aber wir hatten dank unserer personellen Alternativen auf jede Maßnahme die passende Antwort.“ 11:1-Punkte in Serie, für den BHC-Coach der verdiente Lohn für seine Spieler, für deren Leistung in den vergangenen Wochen er nur ein Wort fand: „Wahnsinn“.

Die Pressekonferenz nutzte Norbert Gregorz allerdings auch zu deutlichen Worten in Richtung einiger Kritiker seiner Spieler. „Wir haben eine Spitzenmannschaft, jeder meiner Spieler ist ein Spitzenspieler der Zweiten Liga. Keiner von ihnen hat es verdient, von irgendwelchen Leuten kritisiert zu werden. Ich messe die Leistungen eines Spielers nicht nach den erzielten Toren.“ Namentlich lobte der Trainer ausdrücklich die hervorragenden Leistungen in den vergangenen Wochen von Simon Kluge und Christoph Krosch. Kluge hatte gegen Münster kein Tor, Krosch zwar zwei erzielt, dafür musste er in der 52. Minute nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe aber vorzeitig vom Platz.

(RP)