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Wasserball: SCS vorbereitet auf ungeliebtes Kleinfeld

Wasserball : SCS vorbereitet auf ungeliebtes Kleinfeld

Gefühlt hat die Wasserball-Saison in der Zweiten Liga West noch gar nicht richtig begonnen. Drei Wochen sind seit dem erfolgreichen Auftakt gegen den SV Krefeld 72 II vergangen, seitdem hat Martin Fuhrmann-Mülfarth sein Team in diversen Trainingseinheiten vorbereitet und in Testspielen gegen den Oberligisten Blau-Weiß Bochum bei Laune gehalten.

"Wir haben viel ausprobiert", sagt der Trainer des SC Solingen, um morgen Nachmittag womöglich für eine Überraschung zu sorgen. Gegner ist die SGW Hamm/Brambauer, der selbst ernannte Aspirant auf den Erstliga-Aufstieg.

Die Niederlage zum Saisonauftakt passte zwar nicht ins Konzept, ist aber damit zu erklären, dass sie gegen den ASC Duisburg II, zweiten Topfavoriten der Liga, zustande kam. "Individuell ist das eine sehr gute Mannschaft, die größtenteils über Erstliga-Erfahrung verfügt."

Zu den Leistungsträgern zählen der aus Neukölln gekommene Keeper Lars Teske und Spielmacher René Wüller, der am Sonntag nach langer Verletzungspause sein Comeback geben soll. Der 19-jährige Torjäger war im Mai brutal von mehreren Halbstarken zusammengeschlagen worden. "Er ist absolut heiß auf seinen Einsatz, und er wird auch definitiv zum Einsatz kommen", kündigt SGW-Coach Sorin Jianu an.

Was dessen Trainerkollege gar nicht passt, ist das Kleinfeld, in dem in Kamen gespielt wird. "Das ist eigentlich nicht zweitliga-tauglich", findet Martin Fuhrmann-Mülfarth. Das Becken ist zwar 30 Meter lang, aber nur 15 Meter breit. "Das wird schwierig, weil wir unser Spiel groß und lang angelegt ist."

Um darauf vorbereitet zu sein, waren im Test gegen Bochum Bahnen abgetrennt worden. Auch im Westdeutschen Pokal hatte der SC Solingen auf einem Kleinfeld spielen müssen. "Das ging einigermaßen gut." Der 29:6-Erfolg gegen den Bezirksligisten SC Hürth hatte für den SCS-Coach jedoch keine Aussagekraft.

2. Wasserball-Bundesliga: SGW Hamm / Brambauer — SC Solingen (Sonntag, 14 Uhr, in Kamen).

(RP)