American Football: Paladins-Offensive soll Köln knacken

American Football: Paladins-Offensive soll Köln knacken

Der Football-Regionalligist empfängt am Samstag Ex-Bundesligist Cologne Falcons, der in der Abwehr verwundbar ist.

Vom Fehlstart in die Regionalliga-Saison haben sich die Solingen Paladins erholt. Die Footballer gewannen sowohl bei den Aachen Vampires als auch dem Remscheider Amboss, so dass die Mannschaft mit 4:4-Punkten auf dem vierten Platz in der Sechsergruppe rangiert. Gegen die Cologne Falcons möchte das Team von Trainer Tim Rüttgers gerne den ersten Heimsieg der Saison feiern - allerdings sind die Gäste am Samstag im Walder Stadion haushoher Favorit.

Bereit für Köln: Die Paladins Jeremy Konzack, Felix Thomaßen, Marvin Leimküller und Giuliano Schürrer (von links) sehen ihre Chance. Foto: Stephan Köhlen

"Klar sind die Chancen nicht hoch, aber auch die Kölner sind zu knacken", ist sich Rüttgers sicher. Die Falcons mussten vor zwei Jahren aus finanziellen Gründen von der Bundesliga in die Oberliga absteigen und befinden sich seitdem auf einem Durchmarsch wieder nach oben. "Die Mannschaft hat einige Spieler aus der Bundesliga behalten, und damit sind die Falcons in unserer Spielklasse klarer Favorit", betont Rüttgers. Vor allem offensiv verfügt das Team über gewaltige Durchschlagskraft. "Unsere Defensive muss einen herausragenden Tag erwischen, damit wir eine Chance haben" , stellt der Paladins-Trainer klar.

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Umgekehrt sind die Falcons in der Abwehr nicht ganz so stark wie im Angriff. Den Langenfeld Longhorns gelangen 19, Remscheid Amboss 27 und den Troisdorf Jets sogar 41 Punkte - gewonnen hat die Duelle aber jeweils Spitzenreiter Köln. Mit einer solchen Ausbeute würden die Paladins ihre Chancen aber dramatisch erhöhen. Die Stimmung ist nach den zwei Siegen in Folge und vor allem aufgrund des Derby-Erfolges gegen Remscheid hervorragend. Zudem ist derzeit kein Footballer verletzt. Der starke Runningback Aaron Price ist ebenfalls wieder dabei, nachdem er am vergangenen Wochenende passen musste. "Wir haben nicht viel zu verlieren. Das ist unser Vorteil", meint Rüttgers und freut sich auf Samstag.

(trd)