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American Football: Paladins klopfen wieder an der Aufstiegstür

American Football : Paladins klopfen wieder an der Aufstiegstür

Die American Footballer revanchierten sich in der Oberliga gegen die Leverkusen Tornados für die Niederlage aus dem Hinspiel.

In der Football-Oberliga ist die Frage nach dem ersten Platz geklärt. Die Langenfeld Longhorns dominieren das Geschehen nach Belieben und stehen ohne Verlustpunkt an der Spitze. Doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird in dieser Saison auch der Zweite aufsteigen. Weil die Aachen Vampires derzeit Schwäche zeigen, sind die Solingen Paladins plötzlich wieder im Rennen. Mit einem 22:0 (14:0)-Erfolg gegen die Leverkusen Tornados unterstrichen die Footballer ihre Qualität.

Vor drei Wochen hatten die Paladins noch überraschend in Leverkusen verloren. "Woran das gelegen hat, ist kaum zu erklären", meint Paladins-Vorsitzender Markus Jantke. "Es war das erste Spiel nach der Sommerpause. Und wir haben die Verletzungen nicht kompensieren können." Das hat jetzt im Rückspiel weitaus besser funktioniert. Zwar warf Quarterback Jeremy Konzack den Ball drei Mal in die Hände des Gegners, doch der wusste gegen die Solinger Defensive kaum etwas damit anzufangen. Nur vier Mal schafften es die Tornados, die nötigen zehn Meter in vier Anläufen zu überbrücken und einen neuen ersten Versuch zu generieren. Die Paladins-Verteidigung agierte nahezu fehlerlos und hatte so größten Anteil am letztlich klaren Erfolg.

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Für die nötigen Punkte sorgte Jeremey Konzack mit einigen gelungenen Aktionen. Im ersten Abschnitt fand der Quarterback Daniel Schöps in der Endzone, im zweiten gelang der entscheidende Pass auf Dennis Odenhoven. Nach der Halbzeit erlief Konzack den dritten und letzten Touchdown der Partie selbst. Nach den drei gelungenen Touchdowns versuchte es die Truppe im Übrigen immer mit einer sogenannten Two-Point-Conversion. Bei dieser muss der Ball ein weiteres Mal in die Endzone getragen werden. Die zwei Extrapunkte holte sich der Club in zwei von drei Versuchen. Marvin Leimküller tankte sich jeweils durch.

Die Ausgangssituation vor der wichtigen Partie gegen die Aachen Vampires lässt die Paladins hoffen. Beide Mannschaften stehen mit sechs Minuspunkten auf dem zweiten und dritten Rang. "Der direkte Vergleich wird wichtig sein", erläutert Markus Jantke. "Auch wenn wir gewinnen, müssen wir am letzten Spieltag in Langenfeld mit einer Niederlage rechnen. Sollten wir dann gleichauf mit den Aachenern sein, würde der Vergleich entscheiden." Das Hinspiel verloren die Paladins mit 0:13. Das heißt, die Solinger würden bei einem Sieg mit 14 Punkten Unterschied alle Trümpfe halten. "Vorher wollen wir uns auch noch nicht ernsthaft mit der Möglichkeit eines Aufstiegs beschäftigen."

(trd)