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Fußball: Offensive macht den Unterschied

Fußball : Offensive macht den Unterschied

In der Fußball-Regionalliga siegte der SV Eintracht 2:1 gegen den GSV Moers.

Die Fußballerinnen des SV Eintracht Solingen haben in der Regionalliga ihre kleine Negativserie beendet. Nach zwei Niederlagen in Folge kam die Mannschaft von Trainer Thomas Eigerdt gegen den GSV Moers zu einem verdienten 2:1-Erfolg, den sich die Solingerinnen allerdings hart erarbeiteten mussten.

Erstens, weil sie wieder viele Großchancen ungenutzt liegengelassen haben. Zweitens, weil der GSV der erwartet schwere und spielstarke Gegner war. "Das war ein Sieg auf des Messers Schneide. Klar haben wir in der einen oder anderen Situation auch Glück gehabt. Aber insgesamt haben wir uns für unsere kämpferische Leistung belohnt", freute sich Eigerdt.

Allerdings zahlten die Solingerinnen einen hohen Preis für den Erfolg. Schon in der ersten Halbzeit hatten sich Innenverteidigerin Ann-Katrin Hadamek und Torfrau Kathrin Schaffrath verletzt — beide hielten bis zum Abpfiff durch. "Ann-Katrin hat einen dicken Bluterguss an der Stirn. Bei Katrin müssen wir abwarten, was sie hat. Vielleicht ist es ja nur eine Prellung des Knies."

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Mit dem Anpfiff übernahm die Eintracht sofort die Initiative. Nicole Päpke (7.) und Sarah Stroot (9.) hatten die frühe Führung auf dem Fuß, scheiterten aber beide mit ihren Abschlüssen an Lisa Klos, der überragend haltenden Torfrau der Gäste. Das Team von Niederrhein versteckte sich nicht und versuchte ebenfalls, nach vorne Impulse zu setzen. Die schnelle Hanna Hamdi stellte die Solinger Defensive immer wieder vor einige Probleme. Doch noch waren die Abschlüsse zu ungenau, so dass Schaffrath selten eingreifen musste.

Kurz nachdem Päpke mit einem Schuss erneut an Klos gescheitert war, machte die Stürmerin ernst: Aus spitzem Winkel setzte sie den Ball zur Führung ins lange Eck (28.). Die Freude in Solinger Reihen währte keine 60 Sekunden, denn nach tollem Solo und hervorragendem Abschluss besorgte Hamdi (29.) postwendend den Ausgleich. Mit einer Glanzparade verhinderte Schaffrath zwei Minuten später nach einem Distanzschuss einen Rückstand (31.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck auf das Tor der Solingerinnen. Doch die kamen gleich mit ihrer ersten Möglichkeit zum 2:1 (56.) — hervorragend vorbereitet von Julia Nowack, die den Ball quer in den Lauf von Päpke legte, die nur noch einzudrücken brauchte. Der GSV zeigte Wirkung, und die Eintracht kam jetzt zu weiteren klaren Chancen, das Spiel zu entscheiden. Egal, aus welcher kurzen Distanz die Solingerinnen auch abzogen — Klos war zur Stelle und hielt die Partie mit ihren Paraden bis zum Abpfiff offen.

SV Eintracht: Schaffrath — Bick, Krämer, Hadamek, Rohrbach-Kwerl, Nowack, Di Nisi, Defli, Päpke, Stroot (90. Halbach), Moser (82. Ludwig). Tore: 1:0 (28.) Päpke, 1:1 (29.) Hamdi, 2:1 (56.) Päpke.

(mit)