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Handball: Oberliga-Team soll das Sprungbrett bleiben

Handball : Oberliga-Team soll das Sprungbrett bleiben

Uli Beuel will als neuer Trainer des HSV Gräfrath II die talentierten Handballerinnen aus dem eigenen Verein nach vorne bringen.

Seit längerem steht fest, dass Sandra Wegner nach der Saison als Trainerin der Oberliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath II aufhören wird. Typisch für den Verein wird die Stelle intern neu besetzt: Wegners Co-Trainer Uli Beuel, der sich in den vergangenen Jahren in der Jugendabteilung stark eingebracht hat und neben der HSV-Reserve aktuell auch die A-Mädchen in der Kreisliga betreut, wird zum Cheftrainer befördert.

"Das ist eine hochinteressante Aufgabe, weil man gleich zwei Bereiche abdecken muss", sagt der B-Lizenz-Inhaber. Zum einen gehe es Jahr für Jahr um die Sicherung der Oberliga-Zugehörigkeit, zum anderen sollen die talentierten Nachwuchsspielerinnen an die Dritte Liga herangeführt werden. Aktuell stehen mit Michelle von Nooy und Torhüterin Felicitas Schuster zwei Spielerinnen bereit, die mittelfristig in die ambitionierte Erste eingebaut werden könnten. "Die jungen Spielerinnen müssen viel mitbringen, um dorthin zu kommen. Dafür soll die Zweite Mannschaft die Ausbildungsplattform darstellen."

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Uli Beuel ist in den Jahren viel herumgekommen. Beim TuS Erkrath war der kaufmännische Angestellte Coach der Männer-Mannschaft in der Verbandsliga. Über den Garather SV, Eller 04, die SG Langenfeld und den Neusser HV führte der Weg nach Solingen. Den HSV Gräfrath bezeichnet Beuel als eine "echte Hausnummer im Damenbereich". Hier könne man einiges bewegen, so der Übungsleiter. Aktuell befindet sich der Düsseldorfer mit seinen Teams auf der Zielgeraden der laufenden Saison. Neben dem sportlichen Tagesgeschäft muss sich Beuel in enger Abstimmung mit Sandra Wegner um die Zusammenstellung des neuen Kaders kümmern.

"Wir wollen alle Spielerinnen behalten", gibt der Coach die Marschroute unmissverständlich vor. Kontinuität wird in Gräfrath weiterhin groß geschrieben: Bis auf Miriam Spitzer (Karriereende) werden voraussichtlich auch alle bleiben. Dazu hält Beuel Ausschau nach talentierten Spielerinnen, die für das HSV-Modell unter dem Motto "jung, talentiert und dynamisch" interessant sein könnten. Über Kontakte verfügt der neue Mann an der Seitenlinie der Gräfrather Zweitvertretung auf jeden Fall reichlich, so dass die eine oder andere Handballerin den Weg nach Solingen finden sollte.

(lhep)