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Tischtennis: Nur die Derbys bleiben in Erinnerung

Tischtennis : Nur die Derbys bleiben in Erinnerung

Wenig dramatisch ist die Tischtennis-Saison für die Solinger Bezirksligisten zu Ende gegangen. Für den TTC Wald wäre mehr möglich gewesen, der TTC Solingen 45 hätte in der Tabelle auch nach unten rutschen können.

Für den TTC Wald hatte sich das Abstiegsthema in der Tischtennis-Bezirksliga schnell erledigt. "Mit einigen guten Ergebnissen haben wir schnell Ruhe gehabt", blickt Teamsprecher Andreas Forst zufrieden zurück. Ganz so locker lief es für die Konkurrenz aus Ohligs nicht. Der TTC Solingen 45 stand zwar nie ganz unten, musste aber bis kurz vor dem Saisonende um den Klassenerhalt bangen. "Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt", gibt Björn Bittlingmayer zu. "Aber wir waren eben auch selten komplett. Zum Glück haben wir die entscheidenden Punkte geholt."

Am Ende verloren die Ohligser zwar vier Spiele in Folge, doch in der Mitte der Rückrunde holte das Team gegen Mettmann-Sport II, die SG Kolping Remscheid und den ASV Wuppertal III drei Siege hintereinander. "Da hat uns dann die Niederlage gegen einen unserer größten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, die SG Heisingen II, nicht mehr weh getan", sagt Mannschaftsführer Bittlingmayer. Am vorletzten Spieltag waren die Solinger rechnerisch gerettet.

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Der TTC 45 möchte nun schnell einen Haken an die Saison machen, die auch durch einen Meniskusriss von Tobias Lüscher stark negativ beeinflusst war. "In der kommenden Saison wollen wir es nicht so knapp machen. Wobei es schwer wird, weil unser Spitzenspieler Christian Schmidt nach Moers wechselt."

Ob ein Neuzugang dazu kommt, weiß Bittlingmayer noch nicht. "Wir arbeiten vorerst an einer internen Lösung." Rückblickend werden wohl nur zwei Partien in Erinnerung bleiben — die beiden Stadtderbys gegen den ewigen Solinger Rivalen. "Im Hinspiel hat bei uns alles gepasst, und wir haben 9:7 gewonnen. Das Rückspiel habe ich verdrängt." An das erinnert sich Andreas Forst vom TTC Wald umso besser: "Mit 9:1 haben wir sie aus der Halle gefegt. Das war natürlich herausragend". Hätten die Walder nicht immer wieder erzielbare Punkte liegen gelassen, der Relegationsplatz und der damit mögliche Aufstieg wäre erreichbar gewesen. "Trotzdem können wir schon recht zufrieden sein mit der Saison. In der Liga ist alles ganz eng beeinander. Da ist es gut, dass wir uns frühzeitig etabliert hatten."

Im oberen Paarkreuz hatten die Walder Probleme, doch in der Breite war die Mannschaft stark aufgestellt. Manuel Lahn, der in der Winterpause aus der Zweiten Mannschaft hochgerückt war, verlor in der Rückrunde nur ein Spiel bei 17 Siegen. Zur kommenden Saison wird es wohl nur zu internen Veränderungen kommen. "Von außen werden wir wohl niemanden dazubekommen", meint Forst. Voraussichtlich wird Christoph Mathea die Mannschaft verlassen. Hinter Spitzenspieler Sean Donnelly steht noch ein kleines Fragezeichen. "Aber er bleibt wahrscheinlich. Es wäre schade, wenn nicht. Wir spielen jetzt schon ewig zusammen", sagt der Teamsprecher.

(trd)