Volleyball: Neue Zweitliga-Saison ohne Wuppertal

Volleyball: Neue Zweitliga-Saison ohne Wuppertal

Dort, wo Julius Brink in dieser Woche auch gerne im Sand agiert hätte, trumpft ein anderer Akteur aus dem Kader der TSG Volleys groß auf. Stefan Windscheif und sein Partner Sebastian Dollinger (Kiel) haben beim Grand Slam-Turnier in Shanghai nach überstandener Qualifikation ihre Vorrunden-Gruppe aufgemischt.

Die favorisierten Gibb / Rosenthall (USA) besiegte das Duo in drei Sätzen (21:19, 26:28, 15:13), für den Sieg gegen die dreifachen Europameister Nummerdor / Schuil (Niederlande) genügten zwei Durchgänge (21:17, 21:17). Bereits vor dem unbedeutenden letzten Gruppenspiel gegen die bisher sieglosen Briten Garcia-Thompson/Grotowski haben Stefan Windscheif und Sebastian Dollinger den neunten Platz sicher.

In der Heimat indes hat sich einiges getan, was die Planungen der neuen Hallensaison betrifft. Nachdem die ABC Titans Bergisch Land vor Wochen auf ihr Aufstiegsrecht ins Volleyball-Oberhaus verzichtet hatten, ließ der Meister nun auch die Frist verstreichen, einen Lizenzantrag für die neue Zweitliga-Spielzeit zu stellen. In Wuppertal fehlten zuletzt 15 000 Euro zum angestrebten 100 000 Euro-Etat — trotz Dauerkarten-Aktion und Sponsorenaufrufen. Damit sind die Solinger ungewollt die unangefochtene Nummer Eins im Bergischen Land. "Vielleicht kommen ja jetzt einige Dauerkarten-Inhaber zu uns", sagt Helmut Weissenbach.

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Nach dem Verzicht werden in der Nordstaffel regulär zwölf Teams an den Start gehen, zudem das Volleyball-Internat Frankfurt mit einem Sonderspielrecht. Als Absteiger kommen die RWE Volleys Bottrop hinzu, sofern dem Einspruch gegen die Verweigerung der Erstliga-Lizenz nicht stattgegeben werden sollte. Aufsteiger sind der FC Schüttorf und der VC Bitterfeld-Wolfen.

(RP/rl)
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