Handball: Mit Kovacova gelingt dem HSV ein Transfercoup

Handball: Mit Kovacova gelingt dem HSV ein Transfercoup

Seit vier Wochen befinden sich die Handballerinnen des HSV Gräfrath in den Vorbereitungen auf die anstehende Saison. Trainer René Baude bittet gleich zu mehreren Trainingseinheiten in der Woche, dazu kommen immer mehr Testspiele.

"Wir haben die Arbeit im Ausdauerbereich abgeschlossen und können uns jetzt an den Feinschliff begeben", sagt der Übungsleiter. In dieser Woche hat sich dem Drittligisten noch ein neues Gesicht angeschlossen. Mit Michaela Kovacova hat sich der HSV die Dienste einer technisch starken und sehr schnellen Flügelspielerin gesichert. Die 26-Jährige ging zuletzt für den Zweitligisten SV Allensbach auf Torejagd.

Der Kontakt kam über einen Spielervermittler zustande. "Damit sind wir wirklich top aufgestellt", meint Baude, der die in der Abwehr starke Slowakin schnellstmöglich integrieren muss. Heute Abend (20.30 Uhr) steht der nächste Test gegen den Mittelrhein-Oberligisten Pulheimer SC auf dem Programm, am Sonntag kommt der viertklassige TuS Treudeutsch Lank.

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Ein wenig Abwechslung erhalten die Solingerinnen durch einen Orientierungslauf am Samstag. In Baudes Heimat in Lobberich am Niederrhein wird sich die Truppe bei einer sportlichen Form der Schnitzeljagd untereinander messen. "Gewisse andere Reize gehören dazu. Deswegen haben wir vor kurzem auch einen Triathlon gemacht."

Der Coach gibt zudem eine weitere Neuerung bekannt. In der neuen Saison wird das HSV-Team in die Sporthalle Wittkulle umziehen. Dort soll im Vergleich zur Klingenhalle wesentlich mehr Atmosphäre erzeugt werden und damit mehr Heimspielcharakter aufkommen. Bis dahin wird aber noch jede Menge Schweiß fließen. In den anstehenden Wochen soll gerade im spielerischen Bereich der Feinschliff vorgenommen werden.

(lhep)
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