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Fußball: Mario Papini allein gegen starken BSC Union

Fußball : Mario Papini allein gegen starken BSC Union

SV DITIB – BSC Union 4:4 (3:2). Verkehrte Welt am Weyersberg. Gerade hat der BSC Union durch Erdim Soysal den verdienten Ausgleich geschafft, da taucht Mario Papini auf der linken Seite auf. Der Offensivspieler des SV DITIB wird an die Außenlinie gedrängt, befreit sich kurz, um eine Flanke in die Mitte zu schlagen. Die aber ist etwas zu steil und mausert sich zum Torschuss. Union-Keeper Matthias Straub sieht nicht gut aus, als er vergebens versucht, den Ball am Einschlag im Winkel zu hindern. Papini ist der Held des Kreisliga-Derbys. Es ist bereits sein viertes Tor für den spielerisch unterlegenen Tabellenführer, der nun ein weiteres Mal versucht, einen Vorsprung ins Ziel zu retten.

SV DITIB — BSC Union 4:4 (3:2). Verkehrte Welt am Weyersberg. Gerade hat der BSC Union durch Erdim Soysal den verdienten Ausgleich geschafft, da taucht Mario Papini auf der linken Seite auf. Der Offensivspieler des SV DITIB wird an die Außenlinie gedrängt, befreit sich kurz, um eine Flanke in die Mitte zu schlagen. Die aber ist etwas zu steil und mausert sich zum Torschuss. Union-Keeper Matthias Straub sieht nicht gut aus, als er vergebens versucht, den Ball am Einschlag im Winkel zu hindern. Papini ist der Held des Kreisliga-Derbys. Es ist bereits sein viertes Tor für den spielerisch unterlegenen Tabellenführer, der nun ein weiteres Mal versucht, einen Vorsprung ins Ziel zu retten.

Zuvor war dies nicht gelungen. Papini hatte bereits in der ersten Halbzeit per Konter und nach einer Ecke für einen 2:0-Vorsprung gesorgt. Nach dem Anschluss von Erdim Soysal versenkte Papini einen Freistoß etwas glücklich. Die Union steckte jedoch nie auf. Vor der Pause nickte Mustapha Channouf zum 2:3 ein. Nach Wiederanpfiff vergab Yusuf Kaymaz einen Elfmeter zum möglichen Ausgleich, den Erdim Soysal wenig später doch noch schaffte.

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Doch mit Papinis Kunstschuss ist erneut der SV DITIB vorne, und alle spielerische Überlegenheit nutzt der Union in diesem Moment überhaupt nichts. Dennoch geben sich die Gäste in dem mit 400 Zuschauern stark besuchten Spitzenduell nicht auf. Weil Channouf sich kurz vor Schluss verletzt und der BSC schon drei Mal gewechselt hat, muss die Mannschaft sogar zu Zehnt auf den Ausgleich drängen. Immer wieder versuchen es die Ohligser über die linke Seite. Eine Hineingabe kann SVD-Torhüter Ömer Adiyaman nur wegfausten, anstatt sie festzuhalten. Wieder kommt der Ball in die Mitte, wo Emre Yanikoglu zum 4:4 versenkt. Es ist das letzte Tor einer spektakulären wie umkämpften Begegnung.

"Das Ding hätten wir nach Hause schaukeln müssen", ärgert sich SVD-Coach Necmettin Gül. An der Tabellenspitze ist es nun so eng wie nie zuvor. Die Union bleibt in Schlagdistanz. "Deswegen müssen wir zufrieden sein, auch wenn wir das Spiel hätten gewinnen können", meint BSC-Trainer Ali Soysal.

(trd)