Wasserball: Letztes Heimspiel im Klingenbad

Wasserball: Letztes Heimspiel im Klingenbad

Zwei Niederlagen in Folge, 11:34 Tore. Der Blick auf die Zahlen verdeutlicht, dass Wasserball-Zweitligist SC Solingen heute Nachmittag gegen Rote Erde Hamm mächtig unter Zugzwang steht. Doch spielt der Aufsteiger im heimischen Klingenbad mit den Zuschauern im Rücken immer eine Klasse besser als auswärts. Dementsprechend groß sind im SCS-Lager die Hoffnungen auf den sechsten Sieg im achten Heimspiel.

Die Voraussetzungen sind zumindest besser als zuletzt. Boris Hennig, der hinter Daniel Junker zweitbeste Torschütze des Teams, steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Weiterhin fehlen werden Michael Pilz und Bence Beleon, der am kommenden Montag am Ohr operiert wird.

Das Hinspiel beim aktuellen Tabellendritten (8:12) gestalteten die Solinger lange Zeit offen, hatten den ehemaligen russischen Nationalspieler Sergiy Fesenko gut im Griff. Dafür traf Center Christian Berg fünf Mal. "Auf beide richtet sich unser Augenmerk", sagt Martin Fuhrmann-Mülfarth. Der Trainer erwartet, "dass wir uns mit einer engagierten Leistung im letzten Heimspiel präsentieren."

Auch Daniel Junker, der Kopf der Mannschaft, forderte schon nach der jüngsten Niederlage gegen den SV Krefeld 72 II: "Wir müssen uns enorm steigern, um die für den Klassenerhalt noch nötigen Punkte zu holen." Zusätzliche Hoffnung verleiht die Tatsache, dass der Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet auswärts auch noch keine Bäume ausgerissen hat. Lediglich zwei Unentschieden gelangen der Mannschaft des heute gesperrten Trainers Vadym Plotnikov.

Die Stimmung zwischen beiden Teams wird jedenfalls gereizt sein. Hamm bat um Verlegung, der SCS kam der Bitte aber nicht nach.

2. Wasserball-Bundesliga: SC Solingen – Rote Erde Hamm (Samstag, 15.30 Uhr, Klingenbad).

(RP)