Handball Krosch trifft Selmanovic

Elvir Selmanovic hatte sich wie Kristian Nippes warm gemacht, zum Anpfiff aber lediglich hinter der Mannschaftsbank auf der Tribüne Platz genommen. „Ich habe jedoch damit gerechnet, dass ich in jedem Fall zum Einsatz kommen würde“, sagte Selmanovic. In der 21. Minute ließ Norbert Gregorz tatsächlich den lange Zeit verletzten Rückraumspieler auf dem Spielbericht nachtragen.

„In dem Moment aber hat Aschi getroffen und Simon Kluge noch einen Treffer nachgelegt. Da bestand kein Grund zum Wechseln.“ Die Aufforderung, sich fertig zu machen, kam erst 13 Minuten vor Schluss, nachdem sich Sebastian Aschenbroich mehrfach festgerannt hatte. Gleich Selmanovic’ erste Angriffsaktion führte zum Torerfolg: ein Pass durch die Beine an den Kreis, und Sebastian Hinze bedankte sich mit dem 24:23.

Elvir Selmanovic spielte bei seinem Comeback nahezu ohne Schmerzen – bis auf eine Ausnahme: Der 28-Jährige hatte in der Abwehr Valdis Gutmanis fest im Griff, als Christoph Krosch zur Hilfe eilen wollte. „Er hat genau die Stelle des Mittelhandbruchs getroffen.“

(RP)