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Tennis: Kretschmer hielt STC-Fahne hoch

Tennis : Kretschmer hielt STC-Fahne hoch

Blau-Schwarz Düsseldorf – Solinger TC 4:2. "Ein Punkt ist besser als Nichts", haben sich die Solinger Tennisspieler nach den vier Einzeln gedacht. Die Düsseldorfer haben sich nämlich bereit erklärt, die Siege in den beiden Doppeln zu teilen und so dem STC für die 2:4-Niederlage einen Trostpunkt zu gönnen. Nach ein paar Rechenspielchen akzeptierte das Team von Trainer Karsten Saniter das Angebot. In der Niederrheinliga machen die Klingenstädter damit jedoch kaum Boden gut.

Blau-Schwarz Düsseldorf — Solinger TC 4:2. "Ein Punkt ist besser als Nichts", haben sich die Solinger Tennisspieler nach den vier Einzeln gedacht. Die Düsseldorfer haben sich nämlich bereit erklärt, die Siege in den beiden Doppeln zu teilen und so dem STC für die 2:4-Niederlage einen Trostpunkt zu gönnen. Nach ein paar Rechenspielchen akzeptierte das Team von Trainer Karsten Saniter das Angebot. In der Niederrheinliga machen die Klingenstädter damit jedoch kaum Boden gut.

Es war in den ersten Wochen nicht gut für die Solinger gelaufen. Auf Grund einiger Ausfällte folgte nach einer 2:4-Niederlage gegen Raadt ein klares 1:5 gegen Osterath, so dass der STC mit einem Punkt am Tabellenende stand. In Düsseldorf holte die Mannschaft — erneut dezimiert ohne den erkrankten Marius Zay — zumindest ihren zweiten Zähler. Den hatten sie vor allem Gero Kretschmer zu verdanken. Die Solinger Nummer eins hatte Arko Zoutendijk im ersten Durchgang 6:2 dominiert. Im zweiten Satz holte Kretschmer einen 1:4-Rückstand auf, um sich im Tie-Break deutlich mit 7:3 durchzusetzen.

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Auf weitere Erfolge warteten die Gäste vergeblich. Matthias Huning und Alexander Schürmann waren jedoch nicht chancenlos. "Bei Matthias hatte ich das Gefühl, dass er es noch packt", meinte Saniter. Nach klar verlorenem ersten Durchgang, hatte er jedoch auch im Tie-Break des zweiten Durchgangs gegen Roy Bruggeling das Nachsehen. Das umkämpfteste Duell lieferten sich Florian Erlinghagen und Alexander Schürmann. Der Solinger zog nur mit 6:7 und 4:6 den Kürzeren. "Deutlich unterlegen waren wir nur im letzten Einzel", sagte Saniter. Leon Näsemann musste sich Tim Musenberg klar geschlagen geben (3:6, 3:6).

STC musste nicht lange überlegen

1:3 lagen die Klingenstädter hinten und hatten somit keine Chance mehr, den Sieg mit nach Solingen zu nehmen. Da kam der Truppe das Angebot der Düsseldorfer gerade recht. "Wir haben uns die Doppelsiege dann geteilt, um zumindest einen Zähler sicher zu haben. Wir hätten nämlich durchaus auch beide Doppel verlieren können", erklärt Karsten Saniter. In der Niederrheinliga ist die Punkte-Vergabe etwas fragwürdig geregelt.

Für einen 6:0- oder 5:1-Erfolg erhält das Siegerteam drei Punkte. Bei einem 4:2 erhält der Gewinner zwei, der Verlierer einen Zähler. Im Falle eines 3:3-Unentschieden bekommen beide Teams je nur einen Punkt. "Gerade, weil wir nach den Einzeln ohnehin nur noch um einen Punkt spielen, fällt es uns natürlich nicht schwer, auf das Angebot einzugehen", begründet Saniter.

(RP)