Eishockey: Klarer Sieg trotz vieler Strafzeiten

Eishockey : Klarer Sieg trotz vieler Strafzeiten

Lippe-Hockey-Hamm – EC Bergisch Land 7:15 (2:7,2:4,3:4). Am Ende hatte der Sieg des EC Bergisch Land doch einen kleinen Schönheitsfehler: Tim Neuber kassierte in der letzten Minute eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für eine schlagkräftige Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler. Zuvor hatte dieser den Raptors-Kapitän mit einem Ellbogencheck gegen den Hals gefoult.

Dennoch waren die Verantwortlichen des ECB mit dem Auftakt des Regionalliga-Pokals zufrieden. „Wir haben alle Drittel gewonnen. Es war ein gelungener Abend und ein guter Auftakt in die Pokalrunde“, freute sich Teamsprecher Rainer Stamm. Die Raptors dominierten von Beginn an die Partie und führten bereits nach fünf Minuten durch Tore von Marvin Wintgen (1.), Benjamin Albrecht (2.), Michal Sukop und Tim Schmitz (4.) mit 4:0. Mitte des ersten Drittels bauten die Raptors den Vorsprung auf sieben Treffer aus. Stärkster Spieler im ersten Abschnitt war Neuzugang Julian Camman, der an insgesamt vier Toren beteiligt war.

Auch zwei Gegentreffer kurz vor Drittelende brachten die Solinger nicht aus der Ruhe. Sie erhöhten ihre Führung im Mittelabschnitt durch Christian Nieberle (22.), Tim Neuber (28. / 31.) und Benjamin Albrecht (36.) weiter. Allerdings kamen die Raptors das ein oder andere Mal durch unnötige Strafzeiten aus dem Rhythmus. „Wir waren in dieser Phase etwas übermotiviert durch die hohe Führung. Jeder wollte sein Tor machen, dadurch haben wir die Konzentration verloren“, so Stamm.

Auch im Schlussdrittel blieb die Zahl der Strafzeiten auf beiden Seiten hoch. Für die Bergischen trafen Tim Neuber (48.), Marvin Wintgen (51.), Frederick Dültgen (52.) und Benjamin Albrecht (56.) zum 15:7-Endstand. Neben Julian Cammann gaben zwei weitere Spieler ihr Debüt im Raptors-Trikot: Verteidiger Thomas Dick (TuS Wiehl) und Stürmer Thomas Niemz. Ob Niemz weiterhin für den ECB auflaufen wird, entscheidet sich erst in den nächsten Tagen. Nicht geklappt hat die Verpflichtung von Manuel Warda. „Wir hatten eine mündliche Vereinbarung aber er ist zur Vertragsunterschrift nicht gekommen“, ärgerte sich Stamm über die Umstände der Absage.

(RP)
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