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Handball: HSV Gräfrath bleibt jederzeit ruhig

Handball : HSV Gräfrath bleibt jederzeit ruhig

Die Drittliga-Handballerinnen überzeugen beim 32:29-Sieg gegen Kleenheim.

HSG Kleenheim – HSV Gräfrath (Frauen) 29:32 (12:15). Teil eins der gesteckten Minimalziele ist erreicht. Die Handballerinnen des HSV Gräfrath kehrten mit einem 32:29-Auswärtssieg vom Tabellennachbarn HSG Kleenheim zurück und haben sich damit alle Chancen auf die Relegationsrunde erhalten. "Jetzt kommt es zum Verfolgerduell gegen den TuS Lintfort. Da können wir uns wieder richtig ins Rennen katapultieren", sagte Rene Baude, der Trainer des Drittligisten. Aktuell hat der HSV zwar noch vier Punkte Rückstand, kann diesen aber mit einem Sieg weiter verringern.

Im hessischen Langgöns entwickelte sich von Anfang an eine klare Sache für den HSV. Baude überraschte seinen Kollegen Cojocar Lazar mit einem besonderen Schachzug, denn entgegen der vergangenen Wochen agierte von Beginn an Linkshänderin Kim Spiecker im rechten Rückraum. Mit dem Zwischenspurt zum 6:2 ging diese Strategie auf. In der Folgezeit verwalteten die Gräfratherinnen den Vorsprung konstant.

In den ersten Minuten von Durchgang zwei drohte sich nach der 20:14-Führung der bekannte Schlendrian einzuschleichen. Die HSG holte mit vier Toren in Serie auf und gestaltete das Aufeinandertreffen noch einmal spannend. "Genau in diesem Punkt hat man die positive Entwicklung der Mannschaft gesehen. Alle Spielerinnen sind ruhig geblieben und wir haben die Antworten auf dem Feld gegeben." Baude zeigte sich entsprechend erleichtert. Neben einer starken Lisa Zeppenfeld zwischen den Pfosten überzeugte vor allem Steffi Bergmann, die immer wieder mustergültig bedient wurde. Im Hinspiel hatte die erfahrene Kreisläuferin noch einen rabenschwarzen Tag erwischt, gestern steuerte sie fünf Treffer zum Erfolg bei. Kim Spiecker avancierte neben Kamila Caluzynska zur erfolgreichsten HSV-Werferin. Letztere konnte ab der 40. Minute aufgrund von anhaltenden Kniebeschwerden nicht mehr mitwirken.

(lhep)