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Volleyball: Gute Basis für den traditionellen Mannschaftsabend

Volleyball : Gute Basis für den traditionellen Mannschaftsabend

Die Volleys erhöhen in den Endphasen der Sätze den Druck und gewinnen so die Zweitliga-Partie bei den Eagles Kiel.

KMTV Eagles Kiel – Solingen Volleys 0:3 (21:25 25:27 20:25). Diesen Sieg haben die Solingen Volleys ganz besonders genossen. Nahezu in kompletter Besetzung – lediglich Oliver Staab hatte aufgrund von Oberschenkel-Beschwerden kurzfristig die Reise in den hohen Norden abgesagt – saß die Mannschaft bis weit nach Spielende in der Hein-Dahlinger-Halle zusammen und feierte ihren Drei-Satz-Erfolg gegen die KMTV Eagles Kiel. "Es hat den Jungs mal ganz gut getan, so viel Zeit gemeinsam zu haben", sagte Stefan Hübner. Auf der Rückfahrt hat der Coach sein Team noch bis Hamburg begleitet, um sich dann auszuklinken. Der traditionelle Mannschaftsabend in der Hansestadt nach einem Auswärtsspiel in Kiel rundete das erfolgreiche Wochenende ab.

Die Solinger hatten sich gut eingestellt auf das unkonventionelle Angriffsspiel der Norddeutschen. Meist wurde der Ball mit langsamem Tempo hochgestellt, um dann mit viel Bewegung zum Schlag anzusetzen. "Unser Timing war sehr gut", urteilte Stefan Hübner. Bei vielen dieser Bälle hatten die Volleys quer durch die Bank ihre Finger im Spiel, einige Male gelang sogar der direkte Block. Weil den Gästen aber auch noch einige einfache Fehler unterliefen, waren die ersten beiden Sätze jeweils bis in die Endphase ausgeglichen. Im ersten Abschnitt hatten die Kieler bis kurz vor der Technischen Auszeit mit drei Punkten in Führung gelegen, im zweiten Durchgang ließen sie einen Satzball ungenutzt. "Wir haben nach wie vor Reserven und nicht die ganze Zeit auf einem Top-Level agiert." Stefan Hübner konnte sich jedoch darauf verlassen, dass sein Team bei den entscheidenden Punkten den Druck erhöhte. Mit 25:21 und 27:25 waren die Weichen auf Sieg gestellt.

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Mit Ausnahme von Patrick Stellmann und dem angeschlagenen Daniel Wernitz wurden alle Volleys-Akteure gegen die Eagles Kiel reichlich eingesetzt. Mats Gerhard bildete jeweils zu Beginn von Satz eins und zwei die Zuspieler-/Diagonal-Achse mit Thomas Güßgen, jeweils Mitte der beiden Durchgänge erfolgte der Doppelwechsel mit Tom Werschek und Alexander Walkenhorst. Nach der Pause entschied sich Stefan Hübner für die Achse Gerhard / Walkenhorst. In dieser Konstellation hatten die Volleys früh die Vorteile auf ihrer Seite. Der knappe Vorsprung wurde bis zum 25:20 transportiert.

(RP)