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Wasserball: Generalprobe gegen Lünen mit Licht und Schatten

Wasserball : Generalprobe gegen Lünen mit Licht und Schatten

Vor fünf Wochen hat sich der SC Solingen mit einer 4:19-Niederlage beim Düsseldorfer SC in eine Wasserball-Pause verabschiedet, die zum richtigen Zeitpunkt zu kommen schien. "Da waren wir nicht gut drauf", sagt Martin Fuhrmann-Mülfarth. Die Zeit haben Trainer und Mannschaft genutzt, aus dem Loch herauszukommen.

Wie gut das funktioniert hat, werden die Solinger zum ersten Mal in der Partie beim SV Bayer Uerdingen II am Sonntag sehen. Im Hinspiel gewann der SCS noch mit 12:9. "Die Spiele gegen die Bayer-Reserve sind ohnehin nie miteinander vergleichbar, weil wir nicht wissen, mit welcher Mannschaft sie letztendlich agieren", erläutert Fuhrmann-Mülfarth. Daher ging es dem Coach mehr darum, das eigene Spiel zu verbessern. "Wir haben einiges an unserem Überzahlspiel gemacht und versucht, variabler zu spielen." Mit Letzterem meint der Trainer vor allem die Möglichkeit, Positionen zu tauschen. Bisher hat Daniel Junker den gegnerischen Center verteidigt. "Das Problem ist, dass Hinausstellungen programmiert sind. Deshalb versuchen wir, mit Sandor Nagy einen zweiten Spieler auf diese Aufgabe vorzubereiten."

Ganz haben die Umstellungen bisher noch nicht funktioniert. In einem Testspiel gegen den SV Lünen war das Spiel in Überzahl noch durchwachsen. "Aber die Tendenz ging nach oben." Mitgezählt haben die Solinger gegen den SV Lünen im Übrigen nicht. "Das macht man im Wasserball eigentlich nie. Auch, weil wir bei einer Hinausstellung gleich drei Überzahl-Variationen ausprobieren durften."

In Krefeld ist nicht das gesamte Team dabei. Dirk Schlupp hat sich bei einem Skiunfall an der Hand verletzt. Außerdem hat Pavel Levchin noch Ellbogenprobleme. Für ihn rückt Dominik Millard zwischen die Pfosten.

2. Wasserball-Bundesliga: Bayer Uerdingen II — SC Solingen (Sonntag, 13 Uhr).

(trd)