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Fußball: Eine theoretische Chance bleibt

Fußball : Eine theoretische Chance bleibt

Mit vier Toren Differenz muss der VfB Solingen am Mittwoch sein Relegationsspiel gegen TuB Bocholt gewinnen, um die Zugehörigkeit zur Fußball-Landesliga zu sichern.

Trotz der 3:6-Niederlage im ersten Relegationsspiel bei Adler Osterfeld hat der VfB Solingen noch eine theoretische Chance, den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga zu schaffen. Dafür muss allerdings heute gegen TuB Bocholt nicht nur ein Sieg her, dieser muss gleichzeitig mit mindestens vier Treffern Differenz erfolgen. Sollte der Sieg nur mit drei Toren Unterschied ausfallen, würden alle drei Mannschaften der Relegationsrunde in Punkten und Tordifferenz gleich stehen — was eine Wiederholung der kompletten Abstiegsrunde zur Folge hätte. Diese würde bereits am kommenden Sonntag starten.

Daran mag Manuel Habljak, Co-Trainer des VfB, nicht denken. "Damit beschäftigen wir uns erst, wenn die Situation eingetreten ist." Habljak hofft heute Abend auf eine Reaktion seiner Spieler, die in Osterfeld aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit die Chancen auf die Klassenzugehörigkeit auf ein Minimum haben schrumpfen lassen.

Allerdings sind Habljak und Daniel Lammich auf die Einsicht ihrer Kicker angewiesen, denn personelle Alternativen hat das Trainerduo gegen Bocholt nicht. Schlimmer noch: Nach den Roten Karten für Torhüter Florian Kölmel und Francesco La Rosa sowie der Fußverletzung von Momo Hosseini wird es schwer, überhaupt elf gesunde Spieler aufzubieten. Kölmel wäre allerdings sowieso ausgefallen, da sich der Keeper seit Montag auf einer bereits vor Wochen angekündigten Klassenfahrt befindet. So wird Torwarttrainer Jörn Malcharek auflaufen.

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"Natürlich haben wir beim Training die Fehler in Osterfeld angesprochen, doch dann haben wir schnell den Fokus auf die Partie gegen Bocholt gelegt", erklärt Habljak. "Wir haben noch einmal betont, wie wichtig der Klassenerhalt für den Verein ist. Und wir haben an die Ehre besonders der Spieler appelliert, die uns verlassen werden. Wer möchte sich schon als Absteiger verabschieden ?" Das weiß Habljak: Um die Minichance zu nutzen, muss seine Mannschaft eine andere Einstellung an den Tag legen als in Oberhausen.

Komfortabel ist dagegen die Ausgangslage für TuB Bocholt. Die Elf von Trainer Frank Ignaszak, die in ihrem ersten Relegationsspiel Adler Osterfeld mit 3:0 besiegt hatte, kann sich sogar eine Niederlage mit zwei Toren erlauben.

Landesliga-Relegation: VfB Solingen — TuB Bocholt (heute, 19.30 Uhr, Bavert).

(RP/rl)