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Volleyball: Doppelspieltag für die Volleys

Volleyball : Doppelspieltag für die Volleys

Spiele gegen den USC Braunschweig und dem TSV Giesen/48 Hildesheim stehen in der 2. Bundesliga auf dem Programm der TSG Solingen Volleys. Wieder im Kader wird Zuspieler Nemanja Rujevic stehen.

Eine sicher lösbare und eine sehr schwierige Aufgabe stehen für die TSG Solingen Volleys am Wochenende auf dem Programm. Eigentlich waren sich alle Vereine in der 2. Volleyball-Bundesliga einig, dass man aus Gründen der Wettbewerbsgleichheit in der Saison auf zu viele Doppelveranstaltungen verzichten wollte.

Für die TSG ergab sich aber die Schwierigkeit, dass sie die Sporthalle an der Wittkuller Straße im Winter mit den Fechtern teilen muss, so dass sich einige Terminkollisionen ergaben. Aus diesem Grunde hat die TSG das Heimspielrecht getauscht und wird schon am Samstag, 19 Uhr, gegen den USC Braunschweig antreten.

Die Braunschweiger haben in den vergangenen Jahren regelmäßig ihre besten Spieler an ambitioniertere oder finanzstärkere Clubs verloren. Der USC hat das aber immer wieder durch seine gute Jugendarbeit und durch das Integrieren eigener Talente kompensieren können.

So treffen die Volleys am Sonntag auf eine junge Mannschaft, die im bisherigen Verlauf der Meisterschaft in vielen Spielen lange mithalten konnte. Trotzdem gelang Braunschweig bisher erst zwei Siege. Favorit sind also die Solinger.

Für TSG-Trainer Helmut Weißenbach ist der Auftakt der Begegnung mitentscheidend: "Wenn wir gut ins Spiel finden und in Führung gehen, wird das junge Team aus Braunschweig Probleme bekommen."

Mit Nemanja Rujevic steht den Solingen Volleys auch wieder ein erfahrener Zuspieler zur Verfügung. Nachdem er Vater einer gesunden Tochter geworden ist und sich nach seiner Verletzung an das Spielen mit einer Gesichtsmaske gewöhnt hat, konnte er bereits wieder voll ins Training einsteigen.

Rujevics Erfahrung wird vor allem am Sonntag (ab 16 Uhr) gefragt sein, wenn der letztjährige Meister und Mitaufstiegsfavorit TSV Giesen/Hildesheim in der Halle Wittkulle zu Gast sein wird. Die Norddeutschen verfügen über einen internationalen Kader und haben mit Robin Gietzelt als Zuspieler und dem Kanadier Tim Gourlay als Außenangreifer zwei absolut Erstliga-taugliche Spieler in ihren Reihen.

Einsatz fraglich

Im Solinger Team ist am Sonntag der Einsatz von Stefan Windscheif fraglich. Er ist als Beach-Volleyballer vertraglich an Red Bull gebunden, die ihn für eine Werbe-Veranstaltung eingeladen haben.

"Wir kämpfen noch um ihn, aber wenn Red Bull ihn haben will, müssen wir zurückstehen. Schwer wird es allemal, aber mit Nemanja haben wir mehr Möglichkeiten", erklärt Weißenbach. Aber wer den Trainer kennt, weiß, dass dieser bereits auch einen "Plan B" in der Tasche haben wird.

(hki)