Handball: Der Revanche-Gedanke ist Motivation genug

Handball : Der Revanche-Gedanke ist Motivation genug

Wie die Ruhe vor dem Sturm genossen die Handballerinnen des HSV Gräfrath das vergangene spielfreie Wochenende. "Da hat jede Spielerin noch einmal auf andere Gedanken kommen können", meint René Baude, der Trainer des Drittligisten.

Mit der Ruhe ist es nun vorbei, denn dem Drittligisten stehen drei wichtige Wochen bevor. Zunächst kommt am Sonntag die Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund in die Klingenhalle. Danach geht es zum Tabellennachbarn HSG Kleenheim, ehe das Aufeinandertreffen mit dem Aufstiegskandidaten TuS Lintfort den Abschluss dieser Serie bilden wird. "Wenn wir uns in diesen Begegnungen schadlos halten, ist nach oben noch einmal etwas möglich. Allerdings werden wir am oberen Limit agieren müssen", so Baude weiter.

In Dortmund hatte sich der HSV in der Hinrunde bei der 28:33-Niederlage das erste Mal eine richtige Blöße gegeben. Zu keinem Zeitpunkt war die Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. "Diese Partie hat sehr lange Nachwirkungen gezeigt", bemerkt Baude. Die Motivation auf Revanche könnte aktuell nicht größer sein. In den beiden Trainingswochen hat man sich akribisch vorbereitet, gerade im körperlichen Bereich wurde wieder hart gearbeitet.

Für Kamila Caluzynska und Melanie Lorenz war die Teilnahme an den Übungseinheiten nicht möglich. Die beiden Rückraumspielerinnen plagen sich mit Kniebeschwerden herum, Lorenz konnte nur ein individuelles Programm absolvieren. "Ob sie uns auf dem Spielfeld unterstützen können, wird sich kurzfristig entscheiden." Baude verlangt von seinem Team ein anderes Auftreten als zuletzt im Auswärtsspiel in Dutenhofen. Dort liefen die HSV-Handballerinnen gerade in den ersten 20 Minuten allem — in erster Linie aber den eigenen Ansprüchen — weit hinterher. Der Coach hofft auf Besserung: "So etwas darf sich nicht wiederholen.

3. Handball-Liga West (Frauen): HSV Gräfrath — Borussia Dortmund II (Sonntag, 17 Uhr, Klingenhalle).

(lhep)
Mehr von RP ONLINE