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Fußball: Das Knie des Manuel Habljak

Fußball : Das Knie des Manuel Habljak

Am 13. Dezember wird Daniel Esselborn, Abwehrspieler des VfB Solingen, nach seinem im Meisterschaftsspiel gegen den HSV Langenfeld zugezogenen Kreuzbandriss am Knie operiert. Noch keinen Termin für eine Operation hat Manuel Habljak. Auch der Torhüter des Fußball-Landesligisten hat Probleme mit dem Knie – und wird wohl ebenfalls für mehrere Monate ausfallen.

Am 13. Dezember wird Daniel Esselborn, Abwehrspieler des VfB Solingen, nach seinem im Meisterschaftsspiel gegen den HSV Langenfeld zugezogenen Kreuzbandriss am Knie operiert. Noch keinen Termin für eine Operation hat Manuel Habljak. Auch der Torhüter des Fußball-Landesligisten hat Probleme mit dem Knie — und wird wohl ebenfalls für mehrere Monate ausfallen.

Herr Habljak, nicht nur ihr Teamkollege Daniel Esselborn wird in dieser Saison wohl nicht mehr auf dem Platz stehen, sondern auch Sie. Was ist passiert ?

Habljak Das ist ganz einfach zu beantworten: 25 Jahre Fußball haben ihre Spuren hinterlassen. Ich habe immer häufiger Probleme mit dem rechten Knie gehabt und mich deshalb auch untersuchen lassen.

Wie lautete die Diagnose?

Habljak Die Diagnose nach durchgeführter Kernspintomographie war für mich nicht so erfreulich. Durch die jahrelange Belastung habe ich mehrere kleine Risse im Außenmeniskus und Schäden des Knorpels zweiten und dritten Grades, was nur mit einer Operation behoben werden kann.

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Werden Sie sich operieren lassen ?

Habljak Für den normalen Alltag brauche ich die Operation nicht unbedingt. Um wieder in die torwartspezifische Belastung, insbesondere beim Training, gehen zu können, muss ich mich jedoch operieren lassen. Diese Entscheidung werde ich in den kommenden Tagen treffen, da es auch noch ein Gespräch mit den Trainern und dem Vorstand des Vereins geben wird. Das Gespräch wird die Entscheidung beeinflussen. Von daher kann ich es heute noch nicht sagen.

Gibt es bereits ein Signal von den Trainern, ob sie auch in der kommenden Saison mit Ihnen planen ?

Habljak Ich denke, dass ich in dieser Saison genügend Argumente dafür geliefert habe. Mein Ziel ist es, noch ein paar Jahre für die Erste Mannschaft auf dem Platz aktiv zu sein. Ich hoffe, dass ich diese Chance erhalte. Auch das wird Thema sein.

Es gibt das Gerücht, Sie seien nicht abgeneigt, beim VfB auch ein Funktionärsamt zu übernehmen.

Habljak Der VfB Solingen ist mein Verein, keine Frage. Ich habe auf der Baverter Asche fast meine komplette Jugend verbracht. Es soll eigentlich auch die letzte Station in meiner aktiven Zeit sein. Dass danach Schluss sein soll mit Fußball, kann ich mir gar nicht vorstellen. Von daher liegt es nah, etwas für den Verein zu tun — in welcher Weise und Funktion auch immer.

Michael Tesch führte das Gespräch

(RP)