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Bergischer HC: Sechs-Tore-Rückstand war nicht zu korrigieren

Bergischer HC : Sechs-Tore-Rückstand war nicht zu korrigieren

Fünf Minuten nach Wiederbeginn war die Partie für den Bergischen HC bereits gelaufen. Der 14:18-Rückstand aus Halbzeit eins war bei einer Ausbeute von nur einem Treffer aus fünf Versuchen auf sechs Tore angewachsen – eine zu große Hypothek für den Handball-Erstligisten gegen eine MT Melsungen, die insbesondere im zweiten Abschnitt nahezu jeden Angriff erfolgreich abschloss. Ungefährdet gewann der Tabellensechste mit 34:29.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn war die Partie für den Bergischen HC bereits gelaufen. Der 14:18-Rückstand aus Halbzeit eins war bei einer Ausbeute von nur einem Treffer aus fünf Versuchen auf sechs Tore angewachsen — eine zu große Hypothek für den Handball-Erstligisten gegen eine MT Melsungen, die insbesondere im zweiten Abschnitt nahezu jeden Angriff erfolgreich abschloss. Ungefährdet gewann der Tabellensechste mit 34:29.

"Wir hätten wohl noch eine Halbzeit spielen können und wären nicht näher herangekommen", bilanzierte ein frustrierter Kristian Nippes. Der Linkshänder hatte lange Zeit die Sonderaufgabe in der 5:1-Deckung übernommen, auf der vorgezogenen Position den Wirkungskreis von Patrik Fahlgren im linken Rückraum einzuengen. Nach knapp 40 Minuten nahm Trainer Sebastian Hinze von dieser taktischen Maßnahme Abstand, doch auch mit der defensiven 6:0-Variante waren die Gastgeber nicht zu Fehlern zu zwingen. Erst vier Minuten vor Ende gelang es Fabian Gutbrod, die Löwen erstmals in Abschnitt zwei wieder auf drei Treffer in Reichweite zu bringen (28:31). Eine knappe Stürmerfoul-Entscheidung gegen Maximilian Hermann im Gegenzug beseitigte umgehend das letzte Fünkchen Hoffnung.

(gra)